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Dynamo Dresden zu Gast bei Peter Neururer in Bochum: Fiel kennt den alten Fuchs

Dynamo Dresden zu Gast bei Peter Neururer in Bochum: Fiel kennt den alten Fuchs

Er fährt schon mal lässig in Rockerkluft auf seiner Harley Davidson zum Training vor oder gibt wartenden Journalisten seine Worte an die Mannschaft in der Sprache von Donald Duck wieder.

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Cristian Fiel trug vor zehn Jahren das Bochumer Trikot. VfL-Trainer damals wie heute: Peter Neururer.

Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Peter Neururer hat den "seinen" VfL Bochum wieder zu Leben erweckt. Im "Pott" muss Dynamo heute Abend ab 20.15 Uhr bestehen. Dabei hoffen die Schwarz-Gelben, dass Sänger Herbert Grönemeyer mit seiner Hommage an die Stadt Bochum und den VfL nicht recht behält. "Machst mit deinem Doppelpass jeden Gegner nass, du und dein VfL", heißt es da.

Cristian Fiel lief 2003 unter Neururer für Bochum auf, kennt den Kult-Trainer bestens. "Er ist einer, der die Leute mitreißen kann. Der VfL hatte vergangene Saison am Ende noch drei, oder vier Heimspiele, die nur wegen ihm ausverkauft waren. Ich habe ihn in guter Erinnerung, er ist ein cooler Typ. Aber egal, ob er nun Peter der Starke, oder Peter der Große heißt - ich glaube nicht, dass er sie zum Aufstieg führen wird. Ich wünsche ihm trotzdem alles Gute, nur nicht am Montag. Er hat mich damals nur sechs Mal spielen lassen, dass nehme ich ihm schon noch übel", scherzte der Deutsch-Spanier gestern.

Die Antwort auf die ironische Anmerkung, dass Neururer es hätte mit Fiel - so wie momentan bei Dynamo - hinter den Spitzen probieren sollen, sorgte für Erheiterung: "Hat er ja, das war das Problem." Bei Dynamo nimmt der Mittelfeldstratege seine Versetzung von der Sechserposition auf die "Zehn" wie ein Profi an. "Ich trainiere jeden Tag hart dafür, dass ich spiele. Dort, wo der Trainer mich hinstellt, gebe ich mein Bestes", versicherte der ehemalige Kapitän.

Heute Abend wird er diesen Part wieder ausfüllen, denn durch die Erkrankung von Zlatko Dedic (Gürtelrose) dürfte Pacult an seinem taktischen System nicht viel ändern. Fiel freut sich auch auf die geringeren Temperaturen morgen Abend. "Flutlicht, Abendspiel, besser geht es nicht. Wir haben Glück mit der Ansetzung, wir hätten auch wie Aue am Sonnabend bei 45 Grad spielen können", weiß der Routinier. Bereits gestern, als die Mannschaft um 16.57 Uhr auf dem Flughafen Köln-Bonn aufsetzte wehte den Spielern bei 22 Grad ein angenehmeres Lüftchen um die Nase als in Dresden.

Angst, dass Florian Jungwirth, der nach drei Dynamo-Jahren nun für den VfL aufläuft, am Montag beim Training in Elbflorenz etwas ausspioniert hat, besteht nicht. "Wir reden über Peter Neururer, der ist ungefähr 84 Jahre alt und 82 davon im Fußballgeschäft. Der braucht sich nicht bei anderen danach erkundigen, was die Stärken und Schwächen von Dresden sind. Ich glaube nicht, dass Florian Jungwirth etwas verraten könnte, was uns großen Schaden zufügt", ist sich Fiel sicher. Er und Pacult wissen, dass eine kompakte Defensive und das Verhindern des schnellen Kombinationsspieles der Gastgeber ein Grundstein für den Erfolg sein muss. Vielleicht schafft Dynamo ja eine Überraschung und siegt das erste Mal seit dem 25. August 2012 (3:1 beim MSV Duisburg) auf fremdem Rasen.

Schiedsrichter ist heute Tobias Stieler aus Hamburg).

Der VfL erwartet 20.000 Zuschauer. Adnan Mravac musste wegen einer Fleischwunde im Knie in Dresen bleiben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.07.2013

Tina Hofmann

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