Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden will sich bei Trainersuche Zeit lassen - Däbritz nicht mehr Co-Trainer

Dynamo Dresden will sich bei Trainersuche Zeit lassen - Däbritz nicht mehr Co-Trainer

Die Fußballer der SG Dynamo Dresden werden in dieser Woche wohl noch keinen neuen Chef bekommen. Wie Sportdirektor und Interimstrainer Steffen Menze am Montag mitteilte, wolle sich der Verein bei der Trainersuche Zeit lassen.

Voriger Artikel
Dynamo Dresden: Trainer Peter Pacult schießt sich selbst ab
Nächster Artikel
Dresdner Extremschwimmerin Kirsten Seidel bricht doppelte Belt-Überquerung ab

Trainer Peter Pacult und Dynamo Dresden gehen fortan getrennte Wege. Wer sein Nachfolger wird, ist noch unbekannt.

Quelle: dpa

Beim nächsten Punktspiel kommende Woche auf St. Pauli wird voraussichtlich Menze auf der Bank sitzen. Am Montag versammelte er seine Spieler erstmals. Nach dem Auslaufen gab es eine kurze Trainingseinheit.

Fest steht hingegen, dass es einen neuen Co-Trainer gibt. Wie Dynamo am Montag mitteilte, wechselt der bisherige Assistent Nico Däbritz in die Nachwuchs-Akademie der Schwarz-Gelben. Auf ihn folgt der bisherige A-Junioren-Trainer David Bergner. Wer künftig die A-Jugend in der Bundesliga betreut, ist noch unklar.

Fitnesstrainer Christian Canestrini, der zusammen mit Peter Pacult nach Dresden gekommen war, soll hingegen bei den Schwarz-Gelben im Amt bleiben. Auch Thomas Köhler soll Torwarttrainer bleiben.

Nach der zweiten Heimpleite in Folge und nur zwei Zählern aus den ersten vier Saisonspielen hatte Dynamo Dresden am Sonntagabend Peter Pacult beurlaubt. Zu schlecht war die Leistung der Spieler, die ihren Trainer augenscheinlich nicht mehr retten wollten. „Nach den beiden desaströsen Heimniederlagen gegen Union Berlin und den FSV Frankfurt innerhalb von nur neun Tagen war die Trennung von Peter Pacult für uns unvermeidlich. Die unwürdige Situation, konkret die öffentlichen Spekulationen über die Person des Trainers am Rande des Relegationsrückspiels, hatten einen Riss entstehen lassen, der nur durch sportlichen Erfolg in der neuen Saison hätte gekittet werden können “, kommentierte Geschäftsführer Christian Müller die Entscheidung.

Wer der Neue an der Seitenlinie wird, ist noch unklar. Ein Stellenprofil ließ sich Menze, der bei der Trainersuche die Verantwortung trägt, nicht entlocken. In jedem Fall wird es für Dynamo ein teurer Spaß: Neben Peter Pacult steht auch dessen Vorgänger Ralf Loose weiterhin auf der schwarz-gelben Gehaltsliste. Dynamo muss also künftig drei Cheftrainer bezahlen.

JOL / sl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr