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Dynamo Dresden will gegen St. Pauli mit seinen Fans das letzte Heimspiel der Saison feiern

Dynamo Dresden will gegen St. Pauli mit seinen Fans das letzte Heimspiel der Saison feiern

Bei Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden steht am Sonntag das letzte Heimspiel der Saison an. Im restlos ausverkauften Glücksgas-Stadion empfangen die Schwarz-Gelben mit dem FC St.

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Das Hinspiel: Paulis Mahir Saglik hält sich den Dresdner David Solga vom Leib.

Quelle: Angelika Warmuth

Pauli den nächsten Aufstiegsanwärter. Das Team vom Hamburger Millerntor, das ebenso zahlreiche Fans mitbringt, braucht dringend drei Punkte, um noch auf den Relegationsplatz klettern zu können. Eine stimmungsvolle Partie ist also garantiert. Die Punkte will Dynamo aber in jedem Fall in Dresden behalten. „Sie müssen ihre Punkte schon selbst holen. Es wird für sie schwer sein, in unserem Stadion zu gewinnen“, sagte Mittelfeldspieler Filip Trojan. Wie recht er damit hat, davon können die Düsseldorfer ein Liedchen singen. Diese verloren vor zwei Wochen in Dresden – und das, obwohl es für Dynamo um nichts mehr geht und das Team theoretisch die Zügel schleifen lassen könnte.

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Die Hamburger glücklich, Dresden fährt geknickt nach Hause.

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Doch neben der Fußballerehre und einem gelungenen Abschied von der heimischen Fankurve geht es für Dynamo auch um Geld. Denn jeder Tabellenplatz mehr in dieser Saison bringt höhere Einnahmen in der kommenden Spielzeit. Mit einem Sieg wäre der neunte Platz endgültig gesichert. Eventuell kann Dynamo sogar noch bis auf Rang sieben klettern. Trainer Ralf Loose fordert gegen den Tabellenvierten noch einmal vollen Einsatz von seinen Spielern. „Das wird ein richtig hartes Spiel für uns“, sagte er. Verzichten muss Loose dabei in der Startelf auf Vujadin Savic. Der Innenverteidiger plagte sich zuletzt mit einer Angina. Für ihn soll Florian Jungwirth auflaufen. Vor der Partie plagen sich die Verantwortlichen in Dresden allerdings noch mit einem anderen Problem: Dynamo sah sich vor der Partie genötigt, gegen Ticketverkäufe auf dem Schwarzmarkt vorzugehen. „Jedem potenziellen Käufer sollte bewusst sein, dass die womöglich teuer erworbenen Tickets wahrscheinlich am Stadion ein böses Erwachen mit sich bringen, da sie ungültig sind und somit nicht zum Einlass berechtigen“, schreibt der Verein auf seiner Homepage. Für die Partie am Sonntag waren alle 29 000 Eintrittskarten im Handumdrehen vergriffen. Der freie Vorverkauf dauerte keine Stunde. Die Dresdner machen in dem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass sowohl Versteigerungen der Tickets als auch der Verkauf zu erhöhten Preisen gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen und deswegen illegal sind.

sl / dpa

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