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Dynamo Dresden verschenkt möglichen Sieg gegen Paderborn in der Schlussminute

Dynamo Dresden verschenkt möglichen Sieg gegen Paderborn in der Schlussminute

Dynamo Dresden zeigte sich am Freitagabend gut von der 0:4-Pleite in Berlin erholt und kam beim Spitzenteam SC Paderborn zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden.

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Paderborns Christian Strohdiek (l.) und Mickael Poté von Dynamo Dresden

Quelle: dpa

Dabei vergaben die Schwarz-Gelben vor 8066 Zuschauern in der Energie-Team-Arena allerdings den dritten Auswärtssieg der Saison, denn in der Schlussminute kassierten sie durch Matthew Taylor noch den Ausgleich (90.). Dennoch vermasselte die Mannschaft von Trainer Ralf Loose den Ostwestfalen den möglichen Sprung an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga und festigte ihren Platz im Tabellen-Mittelfeld.

 

Dabei begann die Partie alles andere als verheißungsvoll für die Sachsen, denn schon in der 3. Minute hieß es 0:1 aus Sicht der Dresdner. Der Kosovo-Albaner Alban Meha sah, dass Dynamos Linksverteidiger Sebastian Schuppan zu weit in die Mitte gerückt war und schickte Jens Wemmer auf die Reise, der Romain Brégerie austanzte und vor Vujadin Savic und dem zurückeilenden Schuppan ins lange Eck einschob. Für ein paar Minuten war Paderborn nun tatsächlich Tabellenführer, da es auf den auf den anderen Plätzen noch 0:0 stand. Und die Überraschungsmannschaft aus Nordrhein-Westfalen, die vor der Saison niemand so weit oben erwartet hatte, blieb am Drücker und hatte Chancen, doch Wolfgang Hesl im SGD-Tor rettete gegen Christian Strohdiek und Thomas Bertels (10., 13.).

 

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Dynamo Dresden und der SC Paderborn trennten sich am 17.02.2012 mit einem 2:2-Unentschieden.

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Das 1:1 für die Gäste fiel glücklich, denn Paderborns Innenverteidiger Florian Mohr foulte Zlatko Dedic knapp vor der Strafraumgrenze, und Schiedsrichter Christian Leicher aus Landshut gab einen Elfmeter, den Dedic selbst verwandelte (17.). Der Ausgleich schockte die Mannen von Trainer Roger Schmidt, die Kontrolle über das Spiel gaben sie mehr und mehr ab. In der 29. Minute war Robert Koch, der wieder für den zuletzt enttäuschenden Clemens Walch auf dem rechten Flügel stürmte, nahe dran, das 2:1 für die Loose-Elf zu erzielen, doch sein Direktschuss wurde von Keeper Lukas Kruse noch an den rechten Pfosten gelenkt.

 

Nach der Pause lief Dynamo mit Benjamin Kirsten auf, Hesl hatte sich einen Finger verstaucht. Somit kam Kirsten junior überraschend zu seinem Zweitliga-Debüt. Und der Sohn von Ulf Kirsten führte sich gut ein, wirkte nicht nervös. Das Spiel verlor auch zunehmend an Tempo, Torszenen waren fortan Mangelware. Bitter für Dynamo: Torjäger Mickael Poté kassierte nach einem Foul die fünfte gelbe Karte und fehlt somit kommende Woche beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg. In der Schlussphase kamen die Paderborner noch einmal auf, doch im Strafraum waren sie mit ihrem Latein schnell am Ende, der letzte Pass kam nicht an, weil sich immer wieder ein Dresdner dazwischen warf. Ein Konter brachte dann das 2:1 für den Aufsteiger: Poté lief auf der linken Seite auf und davon, schoss aus spitzem Winkel aufs Tor, wo Kruse den Ball mit dem Fuß nur in die Mitte abwehren konnte, Dedic staubte cool ab (80.).

 

Fast hätte der achte Saisontreffer des Slowenen zum Sieg gereicht, doch mit dem Schlusspfiff rettete der US-Amerikaner Taylor den Paderbornern einen Punkt. Mit dem Kopf vollendete der Ex-Ahlener, den auch Dynamo mal im Fokus hatte, den letzten Angriff der Partie. Wieder einmal vergab Dynamo in den Schlussminuten ein besseres Resultat.

Jochen Leimert

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