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Dynamo Dresden verliert auswärts beim Karlsruher SC

Dynamo Dresden verliert auswärts beim Karlsruher SC

Die Spieler von Dynamo Dresden haben ihrem Trainer Ralf Loose das einjährige Dienstjubiläum vermiest. Statt mit einem Punktgewinn in Sachen weitere Zweitligazugehörigkeit auch die allerletzten Zweifel zu beseitigen, unterlagen die Sachsen beim stark abstiegsgefährdeten Karlsruher SC mit 0:2 (0:0).

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Der Karlsruher Pascal Groß (links) und der Dresdner Sebastian Schuppan kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

Der Rumäne Ionut Rada sorgte vor 17.489 Zuschauern mit einem 30-Meter-Freistoß für die Führung, die Gaetan Krebs in der 77. Minute noch ausbaute und damit neue Hoffnungen für den Klassenerhalt bei den Badenern weckte.

Ohne den gelbgesperrten Regisseur Filip Trojan merkte man dem Dynamo-Spiel fehlende Kreativität nach vorn an. Zudem kam die Abwehr vor allem im ersten Abschnitt in Schwierigkeiten, wenn der KSC den Druck erhöhte und frühzeitig bereits am gegnerischen Strafraum störte. So kam vor allem Vujadin Savic mit den kleinen, wendigen Angreifern der Gastgeber überhaupt nicht zurecht.

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Dynamo Dresden hat in der 2. Fußball-Bundesliga das Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC am Mittwoch mit 0:2 verloren.

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Glück hatte Dynamo, dass nicht mehr als unbedingt notwendig tat, dass der KSC vom Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, eher gelähmt wurde. So erarbeiteten sich die Badener nur eine klare Chance vor der Pause. Der frühere Dresdner Klemen Lavric prüfte mit einem Kopfball aus Nahdistanz Benjamin Kirsten im Dynamo-Gehäuse, der sicher parieren musste. Die im Vorwärtsgang behäbigen Sachsen kamen ebenfalls nur zu einer Chance, doch die hatte es kurz vor dem Pausenpfiff in sich. David Solga zwang KSC-Torhüter Dirk Orlishausen mit einem 18-Meter-Gewaltschuss zu einer Glanztat. Den zurückspringenden Ball versuchte Zlatko Dedic unterzubringen, doch erneut entschärfte der Karlsruher Keeper die Möglichkeit in großem Stil. „Bis zur Pause hatten wir nicht die Ballsicherheit, die ich mir gewünscht hatte und schließlich haben wir die große Chance zur Führung nicht genutzt“, fasste Trainer Loose den ersten Abschnitt zusammen.

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Dynamo Dresdens zweite Mannschaft hat gegen Lok Leipzig mit 3:0 gewonnen.

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Auch nach dem Wechsel waren die Karlsruher die optisch überlegene Mannschaft, die in Alexander Iashvili den Akteur mit den größten individuellen Fähigkeiten in ihren Reihen hatte. Sein Schuss nach 52 Minuten verfehlte noch den Dresdner Kasten. Vier Minuten später aber landete der Ball im Netz, als Kirsten einen mit Effet getretenen Rada-Freistoß durch die Hände gleiten ließ. „Der Torwartfehler hat der Mnanschaft nicht gut getan und dem Gegner in die Karten gespielt“, meinte Loose.

Wer nun mit einer vehement auf den Ausgleich spielenden Dresdner Mannschaft gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Ohne Ideen im Mittelfeld gab es kaum Gefahr für das KSC-Tor. Stattdessen witterte Karlsruhe seine Chance und kämpfte um die Entscheidung. Die fiel, als einmal mehr die Dresdner Abwehr nicht souverän gegen Iashvili agierte und das dadurch entstehende Gewühl von Krebs genutzt wurde. Dynamo hatte nur noch eine Chance, die Mickael Poté in der Schlussminute symptomatisch für den Auftritt der Gäste vergab.

„Der KSC hat verdient gewonnen. Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, zu wenig getan zu haben. Außer, dass wir verloren haben, ist nichts passiert. Nun werden wir es am Montag gegen Düsseldorf besser machen“, sagte Dynamo-Kapitän Cristian Fiel.

Gerald Fritsche, dpa

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