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Dynamo Dresden verliert DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund deutlich

Dynamo Dresden verliert DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund deutlich

Die Fußballer von Dynamo Dresden haben die erneute Pokal-Sensation verpasst. In der Zweitrundenpartie des DFB-Pokals gab es beim deutschen Meister Borussia Dortmund eine verdienste 0:2-Niederlage.

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Dynamo Dresden hat das Pokal-Spiel bei Borussia Dortmund mit 0:2 verloren.

Quelle: dpa

Die Dynamos konnten vor 73.100 Zuschauern im Signal-Iduna-Park in Dortmund anfangs gut mithalten, danach mussten sich die Dresdner allerdings der Überlegenheit des Westfahlen geschlagen geben. Robert Lewandowski per Kopf und Mario Götze trafen für den deutschen Meister.

Für unschöne Szenen sorgten am Rande die Dresdner Fans, die sich vor der Partie Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten und im Stadion durch den Einsatz von Pyrotechnik zwei Mal für Unterbrechungen sorgten.

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Dortmunds Mitch Langerak dirigiert seine Mannschaft.

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In den ersten 15 bis 20 Minuten war kein Unterschied zwischen dem Aufsteiger in die zweite Liga und dem deutschen Meister zu sehen. Das Team von Ralf Loose spielte hervorragend mit, stand mit der Fünfer-Abwehrkette hinten sicher und beschäftigte die Dortmunder. Poté und der gebürtige Dortmunder Solga hatten die besten Gelegenheiten für die Sachsen. „Wir haben das am Anfang gut gemacht", befand auch Regisseur Cristian Fíel.

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Im DFB-Pokalspiel RB Leipzig gegen FC Augsburg war lange nichts von einem Klassenunterschied zu sehen. Am Ende verloren die Leipziger mit 0:1.

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1860-Eigentorschütze Collin Benjamin fasst sich an seine Nase. Foto: Rolf Vennenbernd

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Nach gut 20 Minuten zogen die Gastgeber aber spürbar an. Dank besserer Technik und Ballkontrolle übernahm die Borussia immer mehr das Kommando. Allerdings fanden die Spieler des Meisters lange Zeit keine Lücke in der Dresdner Beton-Abwehr. So war es mal wieder eine Standard-Situation, die Dynamo in Rückstand brachte. Einen Eckball nach 38 Minuten köpfte BVB-Stürmer Robert Lewandowski vorbei an Martin Stoll ins Tor. „Wir waren gewarnt vor den Dresdnern", sagte Dortmunds Verteidiger Marcel Schmelzer. Entsprechend zog sein Team auch nach der Pause durch.

Denn nach dem Wiederanpfiff spielten fast nur noch die Dortmunder. Dresden kam kaum noch in die Offensive, hinten musste Wolfgang Hesl mehrfach gegen die immer stärker drückenden Dortmunder retten. Unter anderem parierte er hervorragend gegen Lewandowski, Piszczek und Götze. Nach 65 Minuten musste sich aber auch Hesl geschlagen geben: Von Sven Bender eingesetzt, hatte sich Mario Götze an vier Verteidigern vorbei gestohlen und traf zur Vorentscheidung. „Wir haben uns nach vor zu wenig zugetraut", befand der Dynamo-Keeper. Trainer Loose rechtfertigte nach Abpfiff allerdings die Mauertaktik. Natürlich würde er lieber offensiver agieren lassen, so Loose. „Wir wissen aber woran wir sind", erinnerte er an die Klasse des Bundesliga-Zweiten. So habe er auch nach dem 0:2 nicht alles riskiert, um gegen die konterstarken Borussen nicht unter die Räder zu geraten.

Zwar wehrte sich Dynamo nun energischer und hatte durch den eingewechselten Zlatko Dedic nach 78 Minuten die Riesenchance zum Anschluss. Sein Volley-Schuss fand aber nicht das Ziel, so dass die Dortmunder den Sieg letztlich ungefährdet über die Zeit brachten. „Wir wussten, was auf uns zukommt", sagte Dynamo-Trainer Ralf Loose anschließend. Sein Team habe über 90 Minuten relativ fehlerfrei gespielt. „Jedes Spiel auf diesem Niveau bringt uns weiter", zog Loose letztlich ein versöhnliches Fazit.

sl

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