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Dynamo Dresden vergibt Führung und verliert 3:2 beim FC St. Pauli

Dynamo Dresden vergibt Führung und verliert 3:2 beim FC St. Pauli

Nach dominanten 40 Minuten und einer 2:0-Führung hat Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden am Sonntag auf St. Pauli noch eine 2:3-Niederlage kassiert. Vor 24 487 Zuschauern im Millerntor-Stadion brachten Idir Ouali (18. Minute) und Mickael Poté (28.) die Gäste in Führung.

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St. Paulis Daniel Ginczek (r) kämpft mit Dresdens Florian Jungwirth (l) und Dresdens Vujadin Savic (M) um den Ball.

Quelle: dpa

Der angeschlagene Hausherr erholte sich aber von diesem Rückschlag und holte sich durch die Treffer von Fabian Boll (45.), Christopher Avevor (49.) und Daniel Ginczek (55.) noch den Sieg.

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St. Paulis Sebastian Schachten (r) kämpft mit Dresdens Mickael Pote um den Ball.

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„Wir müssen dringend etwas tun. Es kann nicht sein, dass wir immer wieder nach Standards die Tore bekommen. Ich habe keine Erklärung für das, was nach der 40. Minute passiert ist. Bis dahin hatten wir eigentlich unsere beste Saisonleistung abgeliefert“, war Interimskapitän Sebastian Schuppan ratlos.

Dynamo-Trainer Ralf Loose vertraute in der Startelf auf Bjarne Thoelke (Innenverteidigung), Tobias Jänicke (Mittelfeld) und Florian Jungwirth (Mittelfeld) für die beiden gesperrten Romain Brégerie und Robert Koch sowieso den verletzten Filip Trojan.Beide Teams waren zunächst um Spielkontrolle bemüht, wobei die Dresdner wesentlich stabiler standen und sich passsicherer als die Gastgeber zeigten. Dynamo konnte vor allem immer wieder über die linke Seite gefährlich in den gegnerischen Strafraum eindringen. Ouali nutzte dabei in der 18. Minute seine erste Chance zur 1:0-Führung.Nur zehn Minuten später wurde erstmalig Tobias Jänicke auf der rechten Seite so richtig ins Spiel eingebunden. Er passte maßgerecht auf Poté, der mit seinem sechsten Saisontreffer das 2:0 schoss.

Danach ließ sich das Loose-Team aber bedenklich in die Abwehr drängen und kassierte kurz vor dem Pausenpfiff (45.) das 2:1 durch Boll. „Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und das, was wir uns vorgenommen hatten, gut und zielstrebig umgesetzt“, meinte Loose zur ersten Hälfte.

Mit dem psychologischen Plus des Anschlusstreffers im Rücken, drehte St. Pauli nach der Halbzeit das Spiel. Erst sorgte Avevor für den 2:2-Ausgleich, danach traf Ginczek zur 3:2-Führung. Loose nahm unverständlicherweise den besten Dresdner, Cristian Fiel, vom Platz.

Auch Jänicke musste auf die Bank, für die beiden kamen David Solga und Lynel Kitambala. Die Auswechslungen konnten eine abermalige Wende nicht einleiten, so musste Dresden bereits die sechste Saisonniederlage einstecken. „Ich hatte bis zur letzten Sekunde noch daran geglaubt, dass wir den 3:3-Ausgleich erzielen. Es ist eine Niederlage, die sehr wehtut“, erklärte Loose.

Von Tina Hofmann, dpa

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