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Dynamo Dresden und seine Trainer: Pacult und Maucksch hatten kein Glück

Dynamo Dresden und seine Trainer: Pacult und Maucksch hatten kein Glück

Neue Besen kehren gut, besagt ein Sprichwort. Immer wieder erhoffen sich auch Fußballvereine, mittels eines neuen Trainers den Misserfolg rasch auskehren zu können.

Dresden.

Dresden. Neue Besen kehren gut, besagt ein Sprichwort. Immer wieder erhoffen sich auch Fußballvereine, mittels eines neuen Trainers den Misserfolg rasch auskehren zu können. Funktioniert hat es nicht immer, so manches Debüt ging daneben. Bei Dynamo Dresden konnten in den vergangenen Jahren auch nicht alle Trainer einen gelungenen Einstand feiern. Seit Dynamos erstem Zweitliga-Intermezzo ging bei zwei frisch eingestellten bzw. beförderten Übungsleitern das Debüt schief, immerhin beendeten vier ihr erstes Punktspiel mit einem Sieg.

Dem Wiener Peter Pacult war es nicht vergönnt, einen "Dreier" einzufahren. Als der Nachfolger von Christoph Franke am 28. Januar 2006 mit Dynamo seine Aufholjagd in der Zweiten Liga starten wollte, musste er beim 0:1 in Freiburg einen Dämpfer hinnehmen. Der Georgier Alexander Iashvili (heute Bochum) verdarb dem Österreicher in der 85. Minute den Einstand gründlich. Pacult holte zwar noch 28 Punkte, doch Dynamo stieg ab.

Besser erging es Pacults Nachfolger Norbert Meier, der in der Regionalliga Nord den freiwillig zu Rapid Wien abgewanderten Ösi beerbte und erstmals am 16. September 2006 bei Dynamo an der Seitenlinie stand. Der heutige Düsseldorfer Trainer gewann mit den Schwarz-Gelben am 8. Spieltag 2:1 gegen den 1. FC Magdeburg.

Als der Norddeutsche nach einem 1:2 in Emden gut ein Jahr später gehen musste, holte der damalige Sportdirektor Ralf Minge Meistertrainer Eduard Geyer zurück, um mit ihm die Qualifikation für die neue dritte Profiliga zu schaffen. "Ede" brachte zwei Tage nach Meiers Beurlaubung tatsächlich sofort den Erfolg zurück, gewann am 26. September 2007 im alten Harbig-Stadion 3:0 gegen die "Zweite" des VfL Wolfsburg. Benjamin Boltze (jetzt Magdeburg) und Lars Jungnickel trafen, Wolfsburg steuerte ein Eigentor bei.

Geyer gelang zwar die Qualifikation zur 3. Liga, in die Dynamo aber der Niederländer Ruud Kaiser führte. Er sah am 27. Juli 2008 ein 1:0 in Erfurt. Halil Savran (jetzt Aue) erzielte das erste Tor in der neu geschaffenen Spielklasse überhaupt - und Kaiser feierte so ein Debüt nach Maß.

Sein Nachfolger Matthias Maucksch, zuvor Trainer von Dynamo II, wünschte sich das auch, als er am 16. Okto- ber 2009 mit der Profitruppe gegen die Kickers aus Offenbach einlief. Vor 21 200 Fans verlor Dynamo aber trotz Toren von Pavel Dobry (jetzt Heidenau) und Savran mit 2:4 gegen die mit Ex-Dynamo Christian Fröhlich angetretenen Hessen, die damals Steffen Menze als Trainer betreute.

Eben jener Menze ist heute Sportchef bei Dynamo und präsentierte am 12. April 2011 Ralf Loose als Maucksch-Erbe. Zuvor hatte eine leblose Dresdner Elf 0:1 in Rostock verloren. Und der in Elbflorenz kaum bekannte Dortmunder startete vier Tage später gleich mit einem 1:0 gegen die TuS Koblenz (Tor: Hübener) und stieg noch sensationell auf. Jetzt ist er wieder weg - und Menze fungiert am Sonntag bei 1860 München als Interimstrainer. Ob er in der Tiefkühltruhe Allianz-Arena erfolgreich ist, bleibt abzuwarten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.12.2012

Jochen Leimert

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