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Dynamo Dresden überzeugt beim 3:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth

Dynamo Dresden überzeugt beim 3:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth

Vor frostigen Temperaturen hatte der Verein vor der Partie gewarnt und warme Kleidung empfohlen. Doch nicht nur die erwärmte gestern 23 555 Zuschauer im Glücksgas-Stadion, sondern wurde den Anhängern vor allem durch die begeisternde Spielweise von Dynamo Dresden warm ums Herz.

Dresden .

Von Tina Hofmann

Mit einer lauf- und kampfstarken Leistung sorgten die Schwarz-Gelben für die erste Fußball-Überraschung der zweiten Liga im Jahr 2012. Mit 3:1 (1:0) feierte die Elf von Trainer Ralf Loose einen deutlichen Sieg gegen Greuther Fürth. "Für uns war das ein ganz wichtiger Auftakt, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Wir mussten auf der Hut sein, dass wir das Ding nicht noch aus der Hand geben", erklärte der Coach nach dem Spiel.

Bereits nach fünf Minuten hatte Robert Koch die "Kleeblätter" geschockt, als er einen 60-Meter-Pass von Romain Brégerie annahm und über den Schlussmann zum 1:0 ins Tor zirkelte. Fürth wirkte gehemmt, hatte der Zweikampfstärke der Hausherren wenig entgegenzusetzen und die Top-Torjäger Christopher Nöthe und Olivier Occean waren bei der Dynamo-Defensive in besten Händen. "Das war mannschaftstaktisch heute eine super Leistung", erklärte Florian Jungwirth die Disziplin auf dem Rasen.

Zwar kam Fürth aggressiver aus der Kabine, doch Mickael Poté versetzte den Grün-Weißen den nächsten Nadelstich, als er in der 53. Minute auf 2:0 erhöhte. "Ich fühle mich einfach immer besser und das Trainingslager hat uns unglaublich voran gebracht", sagte der Goalgetter, der nun neun Treffer auf seinem Konto hat. Fürths Trainer Mike Büskens reagierte und brachte zwei frische Akteure, darunter Sercan Sararer. Der Mittelfeldspieler ließ die Dresdner dann kurzzeitig zittern, als er aus rund 30 Metern Wolfgang Hesl zum 2:1 (62. Minute) überwand. "So einer gelingt ihm nicht wieder, das war eine abgerutschte Flanke", wollte Hesl den Gegentreffer nicht auf seine Kappe nehmen.

In der Hinrunde hätte man bei den Dynamos nun Angst bekommen müssen, denn da kassierten sie viele Gegentore in den letzten 20 Minuten. Doch weder ließ sich das Team nun permanent in die eigene Hälfte drücken, noch stellte es seine Angriffsbemühungen ein. So erzwang Zlatko Dedic das 3:1 (73.), nachdem er den Fürther Tormann erst angeschossen hatte, dann die Kugel aber aus spitzem Winkel im Tor unterbrachte. "Der Trainer hat uns vor dem Spiel super motiviert, weil wir in der Hinrunde gegen die Top-Vier der Liga immer nur ganz knapp verloren haben. Heute wollten wir einen davon endlich knacken und es ist toll, dass wir es geschafft haben", sagte Jungwirth nach der Partie.

Dass es am Ende nicht mehr brenzlig wurde, war Schlussmann Wolfgang Hesl und Torwarttrainer Thomas Köhler zu verdanken. Hesl hielt in der 79. Minute einen Elfmeter von Bernd Nehrig (Solga hatte im Sechzehner den Ball an die Hand bekommen). "Wir hatten das vor dem Spiel besprochen", erklärte Hesl, warum er die richtige Ecke wählte. Köhler war noch einige Tage länger in der Türkei geblieben und hatte Testspiele der Fürther beobachtet und wusste daher um die Lieblingsecke von Nehrig. "Letztlich habe ich nach Gefühl entschieden und alles ging gut", waren Hesl, das Team und die Zuschauer glücklich. Dresden rückt mit dem siebten Saisonsieg zwischenzeitlich auf den neunten Tabellenrang vor.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.02.2012

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