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Dynamo Dresden traut sich wieder was

Dynamo Dresden traut sich wieder was

"Wir wissen, dass es noch ein langer Weg wird", sagte Stürmer Zlatko Dedic nach dem 2:2 gegen Paderborn. Den Tabellenkeller rasch verlassen, werden seine Dynamos wohl kaum, "aber wenn wir so arbeiten und so spielen, können wir optimistisch sein.

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Mit seiner ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung köpft Mohamed Amine Aoudia (r.) das 1:1 gegen den SC Paderborn.

Quelle: Thomas Eisenhuth

" Kein Zweifel - auch im zweiten Punktspiel unter Trainer Olaf Janßen ging es aufwärts, war das Team dem ersten Saisonsieg nah wie noch nie. Unverkennbar ist: Schwarz-Gelb agiert mutiger, erarbeitet sich mehr Chancen. Auch die Stürmer treffen endlich.

Nachdem Vizekapitän Dedic schon beim 2:0 im Test gegen Mönchengladbach ein Tor gelungen war, glückte Sloweniens Auswahlstürmer gegen Paderborn im siebenten Ligaspiel der erste Saisontreffer. Eine Woche zuvor beim 1:1 in Düsseldorf hatte ihn der 28-Jährige nur knapp verpasst, als sein Kopfball an den Pfosten sprang. Das nutzte aber der eben eingewechselte Tobias Müller (20) und staubte ab. Sein erstes Erfolgserlebnis im laufenden Wettbewerb nach vier Treffern im Vorjahr.

Auch Mohamed Amine Aoudia (26) wird seinem in Ägypten erworbenen Spitznamen "Shooter" (dt. Scharfschütze) allmählich gerecht. Das Kopfballtor zum 1:1 gegen Paderborn war sein zweites im vierten Spiel für Dynamo, er hatte bereits auf St. Pauli per Kopf das 1:0 markiert. Aoudias Qualitäten waren Janßen im Training aufgefallen: "Dass er ein überragendes Kopfballspiel hat, ist mir nicht entgangen. Dass er ein Riesenherz hat, auch nicht."

Bei Mickaël Poté, der gestern 29 Jahre alt wurde, muss der Knoten noch platzen. Seit 23 Spielen ist Benins Nationalstürmer nun schon ohne Treffer. Gegen Paderborn blieb er erstmals in dieser Saison 90 Minuten draußen. Abgeschrieben ist der Ex-Kapitän aber nicht, betonte Janßen. Der für Poté in die Startelf gerückte Müller habe nur "vom Typ und seinen Bewegungen her" besser gegen Paderborn gepasst.

Dass Dynamo wieder torgefährlicher geworden ist, sieht man auch an den abgegebenen Torschüssen. In den ersten vier Spielen unter Ex-Coach Peter Pacult waren es maximal zwölf (gegen Köln), unter Interimscoach Steffen Menze 14 in St. Pauli bzw. 17 gegen Ingolstadt. Unter Janßen schoss die Elf 13 (in Düsseldorf) bzw. 17 Mal (gegen Paderborn) auf das Tor des Gegners. Agieren statt nur reagieren sollten die Schwarz-Gelben auch am Montagabend in Fürth, denn auch beim Tabellenführer hat Dynamo laut Janßen viel zu verlieren: "drei Punkte".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.09.2013

Jochen Leimert

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