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Dynamo Dresden steht nach Niederlage in Aue unter Druck

Dynamo Dresden steht nach Niederlage in Aue unter Druck

Nach der Niederlage gegen Erzgebirge Aue steht Dynamo unter Druck. Dresden spürt die Anspannung schon seit einigen Spieltagen, denn dem Team gelingt es nicht, sich vom Abstiegsrelegationsplatz zu befreien.

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Quelle: dpa

Trainer Peter Pacult meint, das Grundübel entdeckt zu haben. „Wir müssen giftiger nach vorn spielen“, erklärte der Österreicher.

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Aues Nicolas Höfler (r.) und Dresdens Mickael Pote im Zweikampf um den Ball.

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Mittelfeldspieler Cristian Fiel bringt es noch genauer auf den Punkt. „Wenn du keine Tore schießt, wirst du kein Spiel in dieser Saison mehr gewinnen. Das ist keine Kritik an den Stürmern, sondern an uns allen. Wir brechen auf den Seiten fünf, sechsmal durch, aber es kommt nichts dabei raus“, stellte 32-Jährige fest.

Die Dresdner wollen spielerische Elemente zeigen. Doch den im Abstiegskampf so wichtigen unbedingten Willen, das Tor auch mal unschön zu erzwingen, lassen die Schwarz-Gelben noch zu oft vermissen. Nach dem Überraschungssieg zuletzt gegen Hertha BSC wollen sie nun am kommenden Montag dem 1. FC Köln ein Bein stellen.

Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und absolutem Kampfeswillen hat sich der FC Erzgebirge aus einem der schlimmsten Tiefs der vergangenen Jahre befreit. „Wir haben es geschafft, als Mannschaft zu fungieren. Zuletzt hat jeder nur für sich Leidenschaft und Einsatzbereitschaft gezeigt, doch nun haben wir es wieder gemeinsam geschafft“, ist Aues Torhüter Martin Männel stolz auf sein Team.Mit dem 1:0 gegen die SG Dynamo Dresden sind die „Veilchen“ auf Platz 13 der 2. Fußball-Bundesliga geklettert und haben drei Punkte Abstand zur Abstiegszone.

Nicht nur über die wiedergefundenen Stärken freute sich das Team, sondern auch über das Ende der Unruhe und Trainerdiskussion. „Ich bin überzeugt davon, dass wir nicht den falschen Mann an unserer Seite haben, sondern jemanden, der bereit ist, mit uns in den Kampf zu ziehen und die Marschroute vorzugeben“, sprach sich Männel ungewöhnlich deutlich für Coach Karsten Baumann aus.

Auch Aues Präsident Lothar Lässig erklärte die Spekulationen um Baumanns Job für beendet und sprach ihm das Vertrauen aus.Baumann selbst schärfte kurz nach dem Sieg schon wieder den Blick für das kommende Spiel beim Tabellenletzten SSV Jahn Regensburg. „Ich hoffe, dass uns die Trendwende jetzt gelungen ist und wir das bestätigen können. Nur mit Punkten in Regensburg können wir verhindern, dass wir im kommenden Heimspiel wieder brutal unter Druck stehen“, sagte der 43-Jährige.

dpa

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