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Dynamo Dresden startet mit Trainer Peter Pacult gegen den MSV Duisburg die Aufholjagd

Dynamo Dresden startet mit Trainer Peter Pacult gegen den MSV Duisburg die Aufholjagd

Exakt vier Wochen beinharten Trainings liegen hinter Dynamo Dresden. Der neue, alte Trainer Peter Pacult hat die Spieler konditionell geschliffen, konsequentes Pressing gepredigt, den einen oder anderen auch mal angeraunzt.

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Dynamo-Trainer Peter Pacult hofft, dass seine Truppe heute Abend den Kampf annimmt und gegen Duisburg gewinnt.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Von Jochen Leimert

Dresden. Exakt vier Wochen beinharten Trainings liegen hinter Dynamo Dresden. Der neue, alte Trainer Peter Pacult hat die Spieler konditionell geschliffen, konsequentes Pressing gepredigt, den einen oder anderen auch mal angeraunzt. Sieben Spieler fielen durchs Sieb, drei neue kamen in den Kader. Aber erst heute wird es richtig ernst: Um 18 Uhr erwartet der Tabellen-16. den zwei Plätze und fünf Punkte besser stehenden MSV Duisburg zum Kellerduell an der Lennéstraße. Geht es nach Dynamo, dann soll der Abstand zu den "Zebras" gegen 19.50 Uhr nur noch zwei Zähler betragen.

Pacult lässt keinen Zweifel daran, dass für ihn nur ein "Dreier" zählt: "Für uns kann es nur eine Devise geben: dass wir den unbedingten Siegeswillen zeigen!" Der Österreicher forderte seine Mannen auf, kämpferisch alles reinzulegen, sich vor Augen zu halten, "dass ein Spiel nicht nur mit Schönheit zu gewinnen ist". Für Pacult ist klar: "Im Abstiegskampf gibt es keine schönen Spiele, da wird es auch mal schmutzig."

Er verlangt mehr Zweikampfhärte, die er im Training manchmal etwas vermisste: "Es hat immer so den Anschein, gewisse Spieler wollen sich einander nicht wehtun. Das ist ein falsches Denken. Wenn ich schon im Training den Zweikampf nicht richtig annehme, wie soll ich das dann im Match hinkriegen?" Ja, Fußball sei mitunter brutal, unterstrich Pacult.

Wen er aufstellt, verriet der 53-Jährige natürlich nicht. Auch die Spieler werden erst zwischen 15 und 16 Uhr erfahren, wer dabei ist. Pacult kündigte nur an: "Der Großteil der Mannschaft steht schon seit längerem fest, es wird auch keine großen Experimente geben." Relativ sicher ist, dass die gewohnte Viererkette aufläuft, vorn dürften Idir Ouali, Neuzugang Tobias Kempe und Mickaël Poté gesetzt sein. Im defensiven Mittelfeld hat Anthony Losilla gute Karten, David Solga konnte wegen Krankheit zuletzt nicht voll trainieren. Dass Neuling Denis Streker spielt, schloss Pacult nicht aus. Spannend bleibt vor allem die Torwartfrage und wer eventuell als zweiter Stürmer neben Poté agiert. Eigengewächs Tobias Müller (19) sammelte im Camp viele Pluspunkte, auch Neuling Dmitri Khlebosolov (22) oder Routinier Pavel Fort (29) sind nicht chancenlos. Lynel Kitambala (Reha) fehlt indes noch.

Pepic düst ab nach Turin

Hasan Pepic hat seinen bis 30. Juni 2013 laufenden Kontrakt bei Dynamo aufgelöst. Der 19-Jährige wechselt sofort ablösefrei zur U20-Mannschaft von Juventus Turin. Pepic war erst im Juli 2012 aus Karlsruhe nach Dresden gekommen, spielte hier viermal als Joker in der 2. Liga.

Gestern waren gut 21 000 Karten verkauft, 23 000 Fans werden erwartet. Referee ist Knut Kircher (43/Rottenburg). Das Hinspiel gewann Dynamo 3:1.

Pressesprecher Enrico Bach verlässt Dynamo auf eigenen Wunsch. Künftig verantwortet Henry Buschmann die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der SGD.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.02.2013

Jochen Leimert

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