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Dynamo Dresden startet gegen den 1. FC Köln: Trainer Pacult hat die Qual der Wahl

Dynamo Dresden startet gegen den 1. FC Köln: Trainer Pacult hat die Qual der Wahl

Die Hoffnung trägt bei Dynamo Dresden zwei Namen: Mickael Poté und Zlatko Dedic. Das Sturm-Traumduo ist bei den „Schwarz-Gelben“ wieder vereint und soll den Fußball-Zweitligisten wie schon 2012 zum Klassenverbleib schießen.

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Dynamo Dresdens Trainer Peter Pacult am Ball.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Man darf keine Wunderdinge von uns erwarten. Jede Saison ist anders. Trotzdem freue ich mich, dass ich wieder mit ihm spielen darf“, sagte Poté.

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Auch Robert Koch (mitte) hofft wieder auf einen regelmäßigen Einsatz bei Dynamo Dresden.

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Ab Samstag 15.30 Uhr gehen die beiden Nationalstürmer des Benin und Sloweniens auf Torejagd. Zum Auftakt empfängt Dynamo im ausverkauftem Stadion den 1. FC Köln. Poté und Dedic schossen in der Saison 2011/12 gemeinsam 25 Tore, doch Dedic musste nach seiner Ausleihe zum VfL Bochum zurück. Nun hat Dresden ihn verpflichtet und somit das kongeniale Duo wieder zusammengebracht. „Mir wird das ein bisschen zu hochgekocht“, erklärte indes Trainer Peter Pacult. Verständlich, denn die Tore schießen sich nicht automatisch.

Mit Köln erwarten die Dresdner allerdings einen potentiellen Aufstiegskanditaten. „Das Umfeld und die Infrastruktur sind absolut bundesligatauglich, damit müssen wir sportlich Schritt halten“, mahnt Kölns neuer Trainer Peter Stöger. Ein Auswärtsdreier in Dresden würde natürlich gut tun - und die Euphorie vor dem rheinischen Derby in einer Woche gegen Nachbar Düsseldorf zusätzlich anheizen. Dynamos Trainer Pacult dürfte da anderer Meinung sein.

Trainer und Mannschaft wollen unbedingt ein ähnlich dramatisches Szenario, wie den Klassenverbleib in der Relegation vergangene Saison, vermeiden. „Es hat sich wieder gezeigt, dass man die 40 Punkte benötigt, deshalb wollen wir diese so schnell wie möglich holen. Dann hat man mit den Sorgen der vergangenen Saison nichts zu tun. Man soll nicht immer nach hinten, sondern nach vorn schauen“, forderte Pacult.

In der Vorbereitung haderte der Österreicher noch mit der mangelhaften Chancenverwertung. „Allerdings ist es mir lieber, sie verschießen da, als in der Meisterschaft“, hofft der Fußballlehrer auf Besserung ab Samstag. Momentan scheint mit Innenverteidiger Adam Susac der einzige Neuzugang den Weg in die Startelf zu finden. Mit der neuen Saison beginnt für Pacult auch eine neue Chance. Die unschöne Diskussion um seine Person am letzten Tag der Relegation ist aus der Welt geschafft.

„Ich werde meine Arbeit so lange machen, wie ich sie machen darf. Ansonsten hat sich nichts geändert. Mit dem Wort Vertrauen vom Verein kann ich ohnehin nicht viel anfangen. Ich habe schon viel erlebt, als Spieler und Trainer, auch Unschönes“, sagte der 53-Jährige und bleibt Realist.

Tina Hofmann, dpa

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