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Dynamo Dresden spielt in Fürth uf Sieg: Janßen redet seine Stürmer stark

Dynamo Dresden spielt in Fürth uf Sieg: Janßen redet seine Stürmer stark

Außer Spesen nix gewesen. Diesen Spruch will sich Olaf Janßen ganz bestimmt nicht anhören, wenn seine Mannschaft morgen aus Franken heimkehrt. Dynamos neuer Trainer hat seine Mannschaft eine Woche lang gründlich darauf vorbereitet, dass sie heute Abend (20.15 Uhr/Sport 1 live) bei der SpVgg Greuther Fürth um den Sieg kämpfen kann.

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Beim letzten Spiel gegen Fürth traf Mickaël Poté (hier verfolgt von Robert Koch) in Dresden zum 2:0, Dynamo gewann 3:1. Und heute?

Quelle: Lutz Hentschel

Zwar werde das Unterfangen durch Fürths Ambitionen, sich die an den 1. FC Köln verlorene Tabellenführung zurückzuholen, nicht gerade leichter, aber das ändere nichts an den eigenen Absichten, so Janßen. Er traut vor allem den Dynamo-Angreifern, zwischen denen im Training ein heftiger Konkurrenzkampf tobt, einiges im Ronhof zu.

"Ich bin überzeugt, dass wir gerade in der Offensive genug Qualität haben, um den Fürthern wehzutun", gibt sich Janßen optimistisch. Seine fünf Stürmer Zlatko Dedic, Mickaël Poté, Mohamed Amine Aoudia, Tobias Müller und Soufian Benyamina präsentieren sich laut Janßen alle in guter Verfassung. Bis auf Poté und Benyamina haben alle zuletzt auch getroffen. So hat der Trainer die Qual der Wahl: "Der Eindruck täuscht nicht, dass es ein wirklich enges Rennen ist. Ich muss sagen: Alle setzen sich extrem ein, sind absolut präsent, geben im Training Gas." Selbst der vom VfL Stuttgart II gekommene und noch auf sein Liga-Debüt für Dynamo wartende Benyamina "hat mich diese Woche schwer beeindruckt", lobte Janßen den 23-jährigen Deutsch-Algerier.

Auch Routinier Poté, der beim 2:2 gegen den SC Paderborn erstmals in dieser Saison ohne Einsatz geblieben war, habe seinen Job gut erledigt, obwohl natürlich auch der Diebstahl seines 450 PS starken Audis nicht spurlos an ihm vorbei gegangen sei, sagte Janßen. Der Coach nahm sich Benins Nationalstürmer extra noch einmal zur Seite, um ihm Mut zu machen, dass er auch seine sportliche Krise rasch bewältigt: "Wir haben uns ein paar Szenen angeschaut, die ihn wieder lächeln lassen haben. Da gab es in den letzten Jahren ja etliche davon. Schöne Momente, die der Micka ja hatte." Er habe wie alle anderen die Chance, sich neue Erfolgserlebnisse zu verschaffen. "Ich möchte der Trainer sein, der ihn wieder dorthin zurückführt, wo er schon einmal gewesen ist", stellte Janßen klar.

Gegen Fürth wäre Poté sicherlich besonders motiviert, denn beim letzten Aufeinandertreffen mit den "Kleeblättern" am 3. Februar 2012 traf er beim 3:1-Heimsieg zum 2:0 und wurde anschließend von den Franken heiß umworben. Dynamo ließ ihn aber nicht gehen, die gebotene Ablösesumme war dem Verein zu gering, die Rückkehr Dedics nach Bochum nicht abänderbar.

Inzwischen ist Dedic zurück in Dresden - und der bei Janßen offenbar gesetzte Vizekapitän wünscht sich (zumindest öffentlich) für die Partie in Fürth keinen bestimmten Sturmpartner: "Ich habe mit allen schon gespielt und ich habe mit allen schon gut gespielt." Der Slowene gab sich optimistisch, heute Zählbares aus Fürth mitzubringen. Fürth sei zwar im Moment sehr gut in Form, "aber wir auch". Dass es nicht unmöglich ist, im Ronhof zu punkten, weiß er genau. Von vier Heimspielen haben die Franken erst zwei gewonnen, das letzte ging am 15. September gegen Bochum sogar mit 0:2 verloren. Wie es dazu kam, hat Janßen genau analysiert. Sein Rezept gegen die sehr offensiv eingestellten Fürther könnte lauten: Schnelles Umschalten, schnelles Nachrücken bei Balleroberung. Dann sind die Stürmer gefordert.

Schiedsrichter ist heute Tobias Welz (36/Wiesbaden).

Cristian Fiel fällt wegen Oberschenkelproblemen weiterhin aus.

Tobias Müller fuhr nicht mit nach Fürth, traf gestern zweimal für die U23.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.09.2013

Jochen Leimert

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