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Dynamo Dresden siegt mit 3:0 gegen West Ham United - Trainer Loose lobt seine Spieler

Dynamo Dresden siegt mit 3:0 gegen West Ham United - Trainer Loose lobt seine Spieler

Dynamo Dresden ist bereit für den Saisonstart in der zweiten Bundesliga. Im vorletzten Testspiel vor dem Auftakt am 4. August in Bochum gewann die SG Dynamo am Freitagabend im heimischen Glücksgas-Stadion den Härtetest gegen den englischen Erstligisten West Ham United verdient mit 3:0. Für die Dresdner trafen Robert Koch und die Neuzugänge Hasan Pepic und Cüneyt Köz.

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Hasan Pepic freut sich über seinen ersten Treffer für Dynamo Dresden

Quelle: Dominik Brüggemann
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Dynamo Dresden gegen West Ham United

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„Es war das beste Testspiel der Vorbereitung“, lobte Trainer Ralf Loose seine Spieler. Das Tempo war hoch, die Tore schön, attestierte der Trainer. „Es gab keine drei Punkte, das ist Schade“, sagte er mit einem kleinen Augenzwinkern. Trotz einiger leerer Plätze im mit 28.253 Zuschauern ausverkauften Glücksgas-Stadion war die Stimmung von der ersten Minute an hervorragend. Die Dynamo-Fans präsentierten sich über weite Strecken als euphorisch und lautstark. Einzig ein Schmäh-Spruchband gegen die Gäste sorgte für etwas Ärger. Stadionsprecher Peter Hauskeller musste den K-Block in der Pause aufordern, das Banner abzunehmen. „Das hätte nicht passieren dürfen“, entschuldigte sich hinterher auch Vereinssprecher Enrico Bach. Ansonsten feierten die Fans ausdauernd sich und ihren Verein.

Vor allem Dynamo legte los wie die Feuerwehr. Schon nach vier Minuten hatte Mickael Poté nach einer Trojan-Flanke die Chance zur Führung. Nach der anschließenden Ecke hätte Romain Brégerie ebenfalls treffen können. Anschließend dominierten die Gäste die Partie, kamen aber lediglich in der sechsten Minute durch Ricardo Vaz Te zu einer nennenswerten Chance.

Ansonsten dominierte der Aufsteiger in die Premier League zwar die Partie, die hervorragend aufgestellte Dynamo-Defensive ließ den Gästen aber kaum Raum zur Entfaltung oder zu Torgelegenheiten. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt“, befand Filip Trojan nach dem Spiel. Man habe zwar gesehen, dass West Ham noch nicht ganz so weit sei in der Vorbereitung, „aber es war ein guter Gegner“.

Stattdessen erarbeiteten sich die Dresdner langsam aber sicher Kontergelegenheiten. Eine der ersten nutzte gleich Kapitän Robert Koch zur Führung. In der 21. Minute stand er nach einer Flanke von Sebastian Schuppan am langen Pfosten goldrichtig und konnte zur umjubelten Führung einschießen.

West Ham versuchte danach das Tempo anzuziehen, doch die Dynamo-Defensive stand weiter sicher. Stattdessen kam Dynamo zu immer mehr Chancen und war nach gut einer halben Stunde sogar das bessere Team. Vor allem über links mit Trojan und Schuppan spielte Dynamo stak, im zentralen Mittelfeld überzeugte Neuzugang Anthony Losilla, vorn war Mickael Poté immer wieder gefährlich.

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Stürmer Pavel Fort

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Zur Pause wechselte Trainer Ralf Lohse kräftig durch, brachte gleich sechs Neue. Trotzdem blieb seine Mannschaft am Drücker. Idir Ouali hätte nach 48 Minuten schon fast getroffen, ein anderer Neuzugang machte es besser. In der 52. Minute wurde der ebenso eingewechselte Hasan Pepic von Links bedient. Wurde sein erster Schuss noch abgeblockt, machte er es im Nachschuss besser: 2:0 für die SGD. Kurz darauf hätte Poté sogar fast auf 3:0 erhöht.

Danach verlor die Partie etwas an Tempo. Die Gäste, die noch mitten in der Vorbereitung stecken, investierten weniger nach vorn, hatten aber nach 61 Minuten durch Vaz Te die große Chance zum Anschluss. Benjamin Kirsten, der im Tor den Vorzug vor Florian Fromlowitz erhalten hatte, parierte jedoch sicher. Dass Kirsten im Tor stand, wollte sein Trainer jedoch noch nicht als Vorentscheidung werten. Der Einsatz sei mit dem Torwarttrainer abgesprochen, zum finalen Test am Samstag gegen Polkowice werde Fromlowitz im Kasten stehen.

Die besseren Gelegenheiten hatte weiter Dynamo, das die Partie jetzt kontrollierte und immer wieder nach vorn spielte. Idir Ouali hätte nach 64 Minuten fast getroffen, auch zehn Minuten später scheiterte er nur knapp am West-Ham-Keeper Jussi Jääskelainen.In der 82. Minute machte es Cüneyt Köz besser. Nach einer Ecke von rechts köpfte er am langen Pfosten unhaltbar ein. „Wir wissen, was wir können“, sagte der Neuzugang vom FC Bayern München. Keine Worte fand er hingegen zu seinen Fans: „Das kann man nicht beschreiben“, sagte er nach Abpfiff mit leuchtenden Augen über den Fanblock, der ihn mit ohrenbetäubender Lautstärke feierte.

Die Partie war damit endgültig entschieden. Bei einem Kopfball von Robert Hall in der 86. Minute musste Benny Kirsten nicht mehr eingreifen, Dynamo siegte am Ende auch in der Höhe verdient. West Hams Co-Trainer Neil McDonald hatte trotzdem ein gutes Spiel gesehen. „Das Spiel war sehr gut“, sagte er. Er sei enttäuscht über die Art der Gegentore, aber abgesehen von den drei Treffern sei er sehr zufrieden.

Stephan Lohse

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