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Dynamo Dresden siegt im Derby gegen den FC Energie Cottbus

Dynamo Dresden siegt im Derby gegen den FC Energie Cottbus

Dynamo Dresden hat im Endspurt um den Klassenverbleib einen wichtigen Heimsieg gefeiert, Energie Cottbus dagegen seine Negativserie fortgesetzt. Die Sachsen bezwangen am Sonntag im Ost-Duell Cottbus mit 1:0 (0:0) und festigten mit 31 Punkten Relegationsplatz 16. Vor 29 153 Zuschauern im „Glücksgas-Stadion“ machte der nach der Halbzeit eingewechselte Pavel Fort (53.) mit seinem ersten Saisontor den siebten Saisonerfolg der Dresdner perfekt.

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Dynamo Dresden gewinnt gegen Energie Cottbus: Der Dresdner Pavel Fort (l) jubelt mit Idir Ouali (M) und Sebastian Schuppan (r) über seinen Treffer zum 1:0.

Quelle: dpa
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Dynamo Dresden hat gegen Energie Cottbus mit 1:0 gewonnen.

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Die Gäste mussten fast eine Stunde in Unterzahl spielen, da Julian Börner (32.) nach einem groben Foulspiel an Filip Trojan die Rote Karte sah. Energie wartet damit seit fünf Spielen auf einen Sieg.Der frühere Cottbuser Sebastian Schuppan hatte kurz vor Schluss noch die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Doch seinen schwach geschossenen Foulelfmeter hielt Energie-Schlussmann Thorsten Kirschbaum in der 88. Minute. „Der Druck war immens. Wenn wir noch einen Gegentreffer bekommen hätten, hätte ich mich irgendwo hier eingegraben“, sagte Schuppan und konnte sich unmittelbar nach dem Abpfiff noch nicht richtig über den immens wichtigen Sieg freuen.

Für Fort, der in der Vergangenheit von Pacult wegen schlechter Spiel-und Trainingsleistungen viel gescholten wurde, war es der erste Treffer nach über einem Jahr. Der Tscheche hatte zuletzt am 2. März 2012 gegen den VfL Bochum getroffen. Nach der Partie riefen die Cottbuser Fans „Wir haben die Schnauze voll.“ Das stieß auf Unverständnis. „Ich kann das überhaupt nicht verstehen. Jeder hat heute gesehen, dass wir uns den Arsch aufgerissen haben und gekämpft haben“, ärgerte sich Kirschbaum über die eigenen Anhänger.

In der ersten Hälfte standen beide Teams zunächst kompakt. Vor allem die Cottbuser waren darauf bedacht, im Spiel nach hinten nichts anbrennen zu lassen. Dresden versuchte Offensivdruck zu entwickeln. Die Bemühungen scheiterten aber zu oft am fehlerhaften Spielaufbau. Lediglich Idir Ouali konnte sich auf der linken Seite einige Male in Szene setzen, doch seine Flanken fanden keinen Abnehmer oder er verdribbelte sich.Energie musste dann den Schock des Platzverweises verdauen.

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Bei ausgelassener Stimmung können Besucher auch per Geläut eine Saalrunde ankündigen.

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Börner wurde nach einem schweren Einsteigen gegen Trojan zurecht des Platzes verwiesen. An der Mittellinie sprang er dem Tschechen mit gestrecktem Bein ins Sprunggelenk. Das Team von Coach Rudi Bommer erholte sich davon aber gut und hatte durch Alexander Bittroff (36.) und Boubacar Sanogo (41.) zwei Chancen, die allerdings beide kläglich vergeben wurden.Pacult reagierte zur Halbzeit und brachte Fort und Tobias Kempe für Cheikh Gueye und Denis Streker.

Das zeigte nicht nur taktisch Wirkung, sondern Fort beendete seine über ein Jahr andauernde Torflaute und erzielte die verdiente Führung für die Hausherren. Danach versuchten die Dresdner das 1:0 zu verwalten, die kämpfenden Cottbuser konnten in Unterzahl keine Akzente mehr setzen. Am Ende vergaben die Hausherren kläglich einen umstrittenen Strafstoß, den Uwe Hünemeier an Tobias Müller (87.) verschuldet hatte.

Tina Hofmann, dpa

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