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Dynamo Dresden seit drei Spielen ohne Tor: Die Spielkultur hat gelitten

Dynamo Dresden seit drei Spielen ohne Tor: Die Spielkultur hat gelitten

Mit hängenden Köpfen und betretenden Minen marschierten die Spieler in die Kabine. Mit Wut im Bauch und vielen Fragezeichen im Kopf wussten die Akteure von Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden zunächst nicht, wie sie die neuerliche Niederlage erklären sollten.

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Der Dresdner Cristian Fiel (r) wirft sich in den Schuss von Kevin Volland.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Gegen 1860 München blieb das Team von Trainer Ralf Loose beim 0:1 (0:0) im dritten Spiel in Serie ohne Sieg und eigenes Tor.

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Der Dresdner Romain Bregerie (r) und Münchens Benjamin Lauth im Zweikampf um den Ball.

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Dresdens Zlatko Dedic (22) köpft an Aachens Torwart Boy Waterman vorbei zum 1:0 ein. Links steht Teamkollegen Maik Kegel.

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Benjamin Lauth (61. Minute) hatte den Siegtreffer für die Münchner markiert. „Der Gegner hat die wesentlich reifere Spielanlage gezeigt als wir. Wir sind permanent nur hinterhergelaufen und haben uns zu viele technische Fehler geleistet", analysierte Loose. Der Coach versucht schon seit Wochen Spielern und Umfeld klar zu machen, dass der Kampf um den Klassenerhalt noch nicht vorbei ist. Zwar dürfte Dynamo bei zwölf Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 in der Lage sein, den Abstand aufrecht zu erhalten. Aber die kleine Negativserie beunruhigt ein wenig. „Im Moment ist uns das Spielerische verloren gegangen. Das war eigentlich immer unsere Stärke und wir waren immer für ein Tor gut, doch daran hapert es im Moment", erklärte Robert Koch. Der Mittelfeldspieler musste mit der Gelb-Roten Karte vom Feld (79.) und kann bei Alemannia Aachen am Freitag nur zuschauen. Dennoch ist der 26-Jährige zuversichtlich. „Wenn der Knoten jetzt mal wieder platzt, kann es auch ein Feuerwerk geben", hofft er auf ein baldiges Torfestival. Sein Pendant im offensiven Mittelfeld nimmt sich und seine Kollegen nicht aus der Schusslinie. „Wir sind dafür zuständig, dass die Stürmer vernünftige Pässe bekommen und das klappt im Moment nicht so richtig. Wir müssen uns steigern, denn gegen München war es zu wenig, was wir geboten haben. Dennoch glaube ich, dass wir noch gute Leistungen zeigen werden und die nötigen Punkte noch holen", erklärte Filip Trojan. Trainer Loose hofft in Aachen auf ein besseres Ergebnis und warnt sein Team erneut vor den kommenden Wochen. „Das Spiel gegen München hat gezeigt, wie schwer es sein wird, die Topmannschaften hier bei uns zu besiegen", sagte der Coach. In den verbleibenden drei Heimspielen empfangen die Schwarz-Gelben Eintracht Braunschweig, Fortuna Düsseldorf und den FC St. Pauli.

Tina Hofmann, dpa

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