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Dynamo Dresden schlägt kasachischen Erstligisten FK Aqtöbe

Dynamo Dresden schlägt kasachischen Erstligisten FK Aqtöbe

Peter Pacults "Bewegungstherapie" für Dynamo zeigt Früchte. Der deutsche Zweitligist testete gestern gegen den kasachischen Erstligisten FK Aqtöbe, kickte dabei besser als noch zwei Tage zuvor gegen Darmstadt und siegte verdient mit 3:1 (2:0).

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David Solga spielt ab, bevor er noch von einem der Kasachen attackiert werden kann. Solga bot in der ersten Halbzeit eine gute Leistung.

Quelle: Frank Dehlis

Ein Eigentor von Marat Bikmaev (28.) hatte die Dresdner in Führung gebracht, Mickaël Poté traf in der 32. Minute zur 2:0-Pausenführung. In der zweiten Hälfte verkürzte Ablai Mahambetov auf 2:1 (67.), ehe Tobias Müller auf 3:1 (79.) erhöhte.

"Wichtig ist, dass sich die Spieler gut bewegt haben und wir auch den einen oder anderen Torschuss herausgearbeitet haben und dementsprechend verwertet haben. Wir kommen langsam dahin, dass wir versuchen den Gegner zu pressen und in Ballbesitz zu kommen, aber es ist noch einige Arbeit zu tun, um einen Tick besser zu werden", analysierte Pacult nach der Partie.

Während es bei den Feldspielern keine großen Überraschungen in der Startaufstellung gab, durfte dieses Mal Markus Scholz das Tor über 90 Minuten hüten. In der ersten Hälfte hatte er allerdings bis auf zwei Schüsse nicht viel zu tun. Seine Vorderleute wirkten wesentlich frischer als gegen Darmstadt. Zwar war der Gegner läuferisch deutlich unterlegen und nicht sehr ballsicher, dennoch konnte Dynamo sich einige Male ordentlich in Szene setzen. Vor allem Idir Ouali, Pavel Fort, Anthony Losilla und Mickael Poté harmonierten gut und waren gefährlich. Auch David Solga, der in der ersten Hälfte die Kapitänsbinde trug, brachte ein, zwei gute Ecken und Freistöße auf das gegnerische Gehäuse. Insgesamt war mehr Zug zum Tor zu spüren. Poté freute sich über seinen Treffer: "Das ist immer ganz gut. Wir haben es schon etwas besser gelöst als im vergangenen Spiel. Wir fühlen uns mit dem vielen Training gut, auch wenn man ab und zu natürlich müde ist", sagte der Franzose.

In der zweiten Hälfte wechselte Pacult bis auf Scholz komplett durch. Der Torhüter konnte sich in den zweiten 45 Minuten auszeichnen. Zum einen parierte er in der 69. Minute gegen Sergej Lisenkov, zum anderen hielt er gegen ihn in der 73. Minute einen von Florian Jungwirth verursachten Foulelfmeter. "Ich habe lange nicht gespielt, eine Partie in der zweiten Mannschaft war ausgefallen und dann kam ich nicht zum Zug. Da taten die 90 Minuten richtig gut", freute sich Scholz.

Auch Tobias Müller erhielt eine Gelegenheit, sich zu zeigen und machte sofort ein Tor. "Ich versuche jede Chance zu nutzen, die ich bekomme", sagte das Talent. "Er macht im Training einen sehr guten Eindruck, deshalb wollte ich ihn auch im Spiel sehen", begründete Pacult Müllers Einwechslung.

Dynamo: 1. Halbzeit: Scholz - Gueye, Brégerie, Thoelke, Subasic - Solga (C), Losilla - Jänicke, Ouali - Poté, Fort. 2. Halbzeit: Scholz - Leistner, Franke, Savic, Schuppan (C) - Papadopoulos, Jungwirth - Köz (70. Müller), Trojan - Koch, Sliskovic.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.01.2013

Tina Hofmann

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