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Dynamo Dresden schafft gegen SC Paderborn nur ein Unentschieden

Dynamo Dresden schafft gegen SC Paderborn nur ein Unentschieden

Nah dran, aber doch wieder gescheitert: Dynamo Dresden läuft in der 2. Fußball-Bundesliga weiter dem ersten Saisonsieg hinterher. Am Sonntag kam die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen nicht über ein 2:2 (0:0) über den SC Paderborn hinaus.

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Dynamo Dresden schafft gegen den SC Paderborn nur ein 2:2 Unentschieden.

Quelle: dpa

Vor 22 764 Zuschauern im heimischen Glücksgas-Stadion brachte Johannes Wurtz (47.) die Gäste mit 1:0 in Führung.

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Dresdens Mohamed Amine Aoudia jubelt über seinen Treffer zum 1:1. Am Ende reichte es für Dynamo zu einem 2:2.

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Die Tore von Mohamed Amine Aoudia (63.) und Zlatko Dedic (67.) drehten die Partie. Doch der eingewechselte Mahir Saglik (84.) verdarb den Dresdnern in der Schlussphase die Feier zum ersten Sieg und Janßen das Heimdebüt. Der Punktgewinn war einen gefühlte Niederlage für die Dynamos.„Wir haben in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten gehabt. Wir sind nicht ins offene Messer gelaufen und standen ganz gut. Nach der Halbzeit sind wir sehr bitter bestraft wurden. Ich bin froh, dass die Mansnchaft dann nicht zerfallen ist. Wir waren weiter völlig im Spiel und haben uns mit den beiden wunderbaren Toren belohnt. Dann sind wir leider weiter rückwärtsgegangen. Jeder machte einen Schritt weniger, es fehlte der Mut“, konstatierte Janßen nach der Partie.

Zwar verbessert sich Dresden durch die Niederlage von Ingolstadt vom letzten auf den vorletzten Tabellenplatz. Dennoch steht immer noch kein Sieg zu Buche. „Wir haben am Ende ein bisschen um das Gegentor gebettelt. Ich habe die Jungs aber direkt nach der Partie wieder aufgebaut. Es wird noch ein langer, harter Weg“, erklärte Janßen.Während das Bauchgefühl des Trainers in Düsseldorf noch für Stürmer Mickael Poté in der Startelf und Tobias Müller auf der Bank entschieden hatte, machte es der 46-Jährige am Sonntag andersherum. Das Sturmduo Müller und Dedic blieb in der ersten Hälfte aber völlig blass.

In einer Partie auf schlechtem Niveau standen die Paderborner kompakt, die Zweikämpfe wurden auf beiden Seiten hart geführt. Im Spielaufbau tat sich Dresden extrem schwer. Klappte es nicht, versuchte es die Elf wie so oft mit langen Bällen. Die fanden jedoch oftmals keinen Abnehmer. Dennoch hatten die Gastgeber einige Chancen, die sie aber nicht nutzen konnten.Robert Koch (21.) schoss knapp am linken Pfosten vorbei, Ouali (37.) aus spitzem Winkel und Dedic setzt seinen Kopfball alleinstehend rechts neben den gegnerischen Kasten (42.). Im Dynamo-Tor hätte es ebenfalls fast geklingelt, doch den Kopfball von Rick Ten Voorde rettete Cheikh Gueye (24.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte schlug Paderborn eiskalt zu und ging durch einen schnellen Angriff mit 1:0 in Führung. Dresden zeigte sich zunächst geschockt und präsentierte sich unsicher am Ball. In der 62. Minute hatte Janßen aber wie in Düsseldorf ein goldenes Händchen. Er wechselte Aoudia ein. Der war 40 Sekunden auf dem Feld und köpfte mit seiner ersten Ballberührung zum Ausgleich.Das 1:1 weckte Spieler und Fans im Stadion auf. So fasste sich Dedic nur vier Minuten später ein Herz, zog aus 18 Metern ab und traf zum 2:1 ins rechte obere Eck. Die Siegesfeier verdarb aber der eingewechselte Saglik, der einen erneuten Aussetzer der Dynamo-Abwehr bestrafte.

dpa

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