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Dynamo Dresden reist mit Handicap nach Paderborn - Die Chance für Pavel Fort

Dynamo Dresden reist mit Handicap nach Paderborn - Die Chance für Pavel Fort

Mit der Gewissheit, doch noch siegen zu können, aber ohne drei Stammspieler tritt Dynamo Dresden heute (18 Uhr) zum nächsten Punktekampf der 2. Fußball-Bundesliga beim Tabellensechsten SC Paderborn an.

Dresden.

Von Jochen leimert

Obwohl Trainer Ralf Loose zahlreiche Ausfälle plagen, möchten die Schwarz-Gelben in der Benteler-Arena den vor Wochenfrist hart erkämpften 2:1-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt mit mindestens einem Auswärtszähler veredeln.

Gegen die Mannschaft von Trainer Stephan Schmidt ist dazu aber erneut eine Energieleistung erforderlich, denn neben dem gesperrten Torjäger Mickael Poté muss Looses Truppe auch noch auf Kapitän Robert Koch (Syndesmosebandanriss) und Spiellenker Cristian Fiel (Adduktorenprobleme) verzichten. Eine schwere Hypothek für Dynamo, das auch nicht auf die Wechselspieler Bjarne Thoelke (Oberschenkelbeschwerden), Muhamed Subasic (Adduktorenprobleme), Florian Fromlowitz (Knieprobleme) und Cüneyt Köz (Muskelfaserriss) zurückgreifen kann. Doch Loose zeigte sich gewohnt optimistisch: "Es zählt immer das Team. Es werden andere Spieler die Möglichkeit erhalten, in diese Rollen hineinzuschlüpfen." Wichtig sei vor allem, dass die Mannschaft die Partie mit Kampfgeist, Moral, hoher Laufbereitschaft und taktischem Geschick angeht.

Gut möglich, dass in der Spitze mal wieder der Tscheche Pavel Fort eine Chance erhält. Zu Saisonbeginn von Loose wegen mangelnder Fitness kritisiert, schaffte es der Ex-Bielefelder zuletzt wiederholt in den Kader. In Ostwestfalen, wo er noch einen guten Namen aus seiner Zeit bei der Arminia hat, könnte er beweisen, dass er noch eine Alternative ist. Petar Sliskovic hatte zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen und fehlte gegen Frankfurt wegen Trainingsrückstands. Für den bis Jahresende ausfallenden Kapitän Koch könnte Lynel Kitambala eine Chance von Beginn an erhalten. Schnell und trickreich, aber im Kopfballspiel nicht so stark - wäre er eine passende Ergänzung zum langsamen, aber wuchtigen und kopfballstarken Fort. Im defensiven Mittelfeld spricht viel für Giannis Papadopoulos. Der Grieche nutzte seinen Kurzeinsatz gegen Frankfurt, um sich mit aggressivem Zweikampfverhalten und großem Aktionsradius für Paderborn zu empfehlen. Als weitere Fiel-Alternative steht David Solga bereit, der seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Spiel in Cottbus (0:2) abgesessen hat.

Ganz sorgenfrei gehen auch die Paderborner nicht in die Begegnung. Sie müssen den verletzten Rechtsverteidiger Jens Wemmer (Haarriss im Schambein) ersetzen, zudem tut sich die Mannschaft in der Heimat erstaunlich schwer. Erst zwei Heimsiege gelangen den seit sechs Spielen ungeschlagenen Blau-Schwarzen im bisherigen Saisonverlauf. Der letzte Erfolg auf eigenem Platz ist schon zwei Monate her. Am 22. September gewann die Schmidt-Elf 3:0 gegen Sandhausen. Im letzten Jahr holte Dynamo in Paderborn ein 2:2. Benjamin Kirsten feierte dabei sein Zweitliga-Debüt, als er zur Pause den an der Hand verletzten Wolfgang Hesl ersetzte. Seitdem hat er seine Position als Nummer eins im Tor verteidigt, obwohl auf dem Rücken die 13 steht.

Schiedsrichter ist heute Thorsten Schriever (36) aus Dorum.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.11.2012

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