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Dynamo Dresden reist angeschlagen nach Hannover: Fromlowitz kehrt zurück

Dynamo Dresden reist angeschlagen nach Hannover: Fromlowitz kehrt zurück

Wunden lecken, Knochen pflegen und den Kopf freibekommen heißt es seit Sonntagabend für die Fußballer von Dynamo Dresden. Einer dürfte dabei besonders fokussiert sein, denn am Mittwoch schlägt seine große Stunde: Torhüter Florian Fromlowitz.

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Dynamo-Keeper Florian Fromlowitz

Quelle: Georg Wehse

Obwohl Benjamin Kirsten beim Zweitligisten den Stammplatz innehat, versprach Trainer Ralf Loose Fromlowitz das Spiel an seiner alten Wirkungsstätte. „Er ist gesund, bringt super Trainingsleistungen und verhält sich hervorragend im Team. Es wird seine Rückkehr und er brennt auf das Spiel, deshalb werde ich ihn aufbieten“, begründete der Coach seine Entscheidung.

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St. Paulis Sebastian Schachten (r) kämpft mit Dresdens Mickael Pote um den Ball.

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Fromlowitz selbst mochte vor der für ihn brisanten Partie nichts sagen, äußerte sich aber im Sommer im Trainingslager der Schwarz-Gelben kurz zu seiner Zeit in Hannover. „Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen und es war für mich unverständlich, warum ich nicht mehr spielte“, erinnerte sich der 26-Jährige damals an die Rückrunde 2010/2011 in Niedersachsen. Der Keeper wurde von Ron-Robert Zieler verdrängt, nachdem Fromlowitz seit dem Tod von Robert Enke im November 2009 zwischen den Pfosten stand. Nach einem Gastspiel beim MSV Duisburg wechselte der Schlussmann im Sommer 2012 nach Dresden.

Für den Keeper wird das Spiel der zweite Pflichtspieleinsatz in den Dynamo-Farben. Bei der 0:1-Niederlage bei Hertha BSC stand Fromlowitz diese Saison bisher im Tor, konnte beim Eigentor von Romain Brégerie aber nichts ausrichten. Sicher wäre für Fromlowitz ein Weiterkommen in Hannover ein großer Traum und ein guter Start in den November, in dem er und seine Frau Helene einen Sohn erwarten.

Seit Sonntag verbindet Dresden und Hannover das gleiche Schicksal, beide gehen angeschlagen ins Spiel. Während Dynamo auf St. Pauli einen 2:0-Vorsprung verspielte und noch 2:3 verlor, wiederfuhr dem Team von Trainer Mirko Slomka das gleiche im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach. Dynamo-Trainer Loose weiß um die Schwere der Aufgabe im DFB-Pokal. „Die Trauben hängen hoch. Wir müssen uns neben der kämpferischen Leistung eine gute Taktik einfallen lassen und vor allem die Jungs moralisch wieder aufrichten“, sagte er.

Tina Hofmann, dpa

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