Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden punktet in Bochum: Fiel richtet's mit dem Zauberfuß

Dynamo Dresden punktet in Bochum: Fiel richtet's mit dem Zauberfuß

Das Warten geht weiter. Seit dem 3:1-Erfolg in Duisburg vor fast einem Jahr hat Dynamo in der 2. Bundesliga keinen Auswärtssieg mehr feiern dürfen.

Bochum.

Das gelang auch gestern Abend nicht. Bei Neururers VfL Bochum kamen die Schwarz-Gelben im Duell der "Trainer-Peter" zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden und brachten zumindest einen Punkt mit nach Hause. Fabian (10.) traf für die Gastgeber, Fiel (69.) glich für Dynamo aus.

Peter Pacult hielt an seinem Spielsystem vom 1:1-Auftakt gegen Köln fest, schickte Mickael Poté erneut als einsame Spitze aufs Feld. Einzige Änderung in der Startelf: Tobias Kempe erhielt als "Belohnung" für sein Tor gegen die Geißböcke den Platz des noch nicht wieder zu 100 Prozent auf der Höhe befindlichen Filip Trojan.

Nicht ganz auf der Höhe war Dynamo auch bei einem Freistoß des VfL in der 10. Minute: Cwielong flankte von der rechten Seite in den Strafraum, Innenverteidiger Fabian - von Bregerie aus den Augen verloren und von Losilla nur halbherzig bedrängt - köpfte an Kirsten vorbei zum 1:0 für die Gastgeber ins Netz.

Für das erste Achtungszeichen auf der anderen Seite sorgte Christoph Menz. Der Mittelfeldspieler zog aus gut 20 Metern einfach mal ab, die Kugel strich nur knapp am linken Pfosten vorbei (19.). Sonst fiel den Dresdnern herzlich wenig ein, der Spielaufbau war langatmig und bot kaum Überraschungsmomente. Bregeries Steilpass in den Sechzehner auf Fiel war einer der wenigen, leider erwischte der Deutsch-Spanier den Ball nicht richtig (31.). Der VfL riss sich auch kein Bein aus dem Leib, kontrollierte aber mit der höheren Passsicherheit das Geschehen. Den Atem anhalten mussten die Dynamo-Fans bei Standards der Blauen, da brannte es regelmäßig vor Kirsten. Glück hatte Dynamo, dass der Linienrichter bei Tifferts Pass auf Sukuta-Pasu eine Abseitsstellung des Stürmers gesehen haben wollte (38.) - so blieb es beim knappen Rückstand. Konter der Gäste unterbanden die Bochumer durch schnelle (taktische) Fouls. Schön ist anders.

Auf der Tribüne verfolgten unter anderen die Trainer Mike Büskens (Düsseldorf) und Michael Frontzeck (St. Pauli) das Geschehen. Und der im Dynamo-Sturm schmerzlich vermisste Zlatko Dedic, der mit seiner Familie nach Bochum gefahren war, weil er noch Sachen aus seiner alten Wohnung holen wollte. Der an Gürtelrose erkrankte Slowene hat nach wie vor Schmerzen, dass er, wie ursprünglich geplant, schon morgen wieder ins Training einsteigen kann, ist unwahrscheinlich.

Nach der Pause übernahmen die Schwarz-Gelben die Initiative, Bochum lauerte auf Konter. Möglich war das 1:1 schon bei Menz' zweitem, diesmal abgefälschten Fernschuss, der Luthe auf dem falschen Fuß erwischte, aber auch knapp das Tor verfehlte (54.). Oder bei Potés "Riesen", den der VfL-Keeper klasse abwehrte (61.). Endlich im Netz zappelte der Ball in der 69. Minute: Ouali bediente Cristian Fiel, der Routinier traf aus knapp 20 Metern genau in den rechten oberen Winkel - ein blitzsauberes Tor. Die große Chance zum Siegtreffer vergab kurz darauf Poté, der aus Nahdistanz an Luthe scheiterte (74.).

Beide Teams spielten in der unterhaltsamen Schlussviertelstunde auf den Dreier, beide mussten letztlich mit einem Zähler zufrieden sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.07.2013

Thomas Scholze/Tina Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr