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Dynamo Dresden nimmt Stellung zum neuen Konzept „Stadionsicherheit“ – Keine Ganzkörperkontrollen

Dynamo Dresden nimmt Stellung zum neuen Konzept „Stadionsicherheit“ – Keine Ganzkörperkontrollen

Mitarbeiter, Fanvertreter und Gremien der SG Dynamo Dresden haben sich in der vergangenen Woche über die neue Version des Konzepts „Stadionsicherheit“ ausgetauscht.

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Das Konzept soll in den Stadien Deutschlands für mehr Sicherheit sorgen.

Quelle: Stephan Lohse

Das Papier war zuvor nach vielfältigen Meinungsäußerungen von Profi-Clubs inhaltlich angepasst worden. Am 12. Dezember soll schließlich im Rahmen der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes über die einzelnen Punke und Änderungen entschieden werden.

Grundsätzlich halten die Vertreter von Dynamo Dresden das überarbeitete Konzept für eine geeignete Diskussionsgrundlage, teilte der Verein am Samstag mit. Es enthalte in vielen Punkten Verbesserungen, die von Dynamo Dresden bereits freiwillig eingeführte Regelungen fest vorschreiben oder Forderungen der SG erfüllt. So enthalte es Vorgaben, wie Erfahrungen von Gastvereinen mit ihren Fans in das Sicherheitskonzept der jeweiligen Heimvereine aufgenommen werden müssen.

Wie der Verein weiter mitteilte, enthalte das Papier jedoch wiederum auch Vorschläge, denen nicht zugestimmt werden könne, sollte es am 12. Dezember eine Abstimmung ohne vorherige Anpassung geben. Dynamo Dresen wird keinen Änderungen bei den Einlasskontrollen zustimmen, die Ganzkörperkontrollen oder „ähnlich drastische“ Maßnahmen legitimieren. Auch die Begrenzung von Kartenkontingenten als Sanktionsmaßnahme der DFB-Sportgerichtsbarkeit wird nicht gutgeheißen. Es sei eine „Kollektivstrafe, was dem Anspruch des DFL-Konzepts zuwiderläuft, sich auf die Identifizierung und Verfolgung von Einzeltätern zu fokussieren.“

 „Dynamo Dresden ist auch weiterhin offen für einen Dialog über die Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit in unseren Stadien und zur Eindämmung der bestehenden Probleme. Deshalb begrüßen wir die konstruktiven Änderungen im DFL-Konzept und weite Teile seines Inhalts“, sagte Präsident Andreas Ritter. „Bis zur Abstimmung im Dezember werden wir uns im Verein und mit unserer Fanszene weiter verantwortungsvoll über die einzelnen Punkte abstimmen und dabei legitime Bedürfnisse berücksichtigen, aber auch sinnvolle Reglementierungen unterstützen. Klar ist, dass es eine pauschale Zustimmung oder voreilige Ablehnung bei einem so komplexen Thema nicht geben kann.“

fs

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