Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden nach der Niederlage in Berlin: „Unruhe kein Thema“

Dynamo Dresden nach der Niederlage in Berlin: „Unruhe kein Thema“

Trotz der Niederlage bei Hertha BSC Berlin versuchen die Verantwortlichen von Dynamo Dresden die Ruhe zu bewahren. „Es ist sicher nicht das Thema, über Ruhe und Unruhe zu sprechen“, betonte Sportchef Steffen Menze.

Voriger Artikel
Stimmen zum Sachsenderby Dynamo Dresden gegen Erzgebirge Aue
Nächster Artikel
Dynamo Dresden: Fiel trumpft groß auf und bekommt feuchte Augen

Auch Kapitän Robert Koch konnte nicht für ein Erfolgserlebnis bei Dynamo sorgen.

Quelle: dpa

„Wichtig ist das Spiel am Sonntag gegen Aue.“ Dort steht Dynamo schon unter Zugzwang. Denn momentan stehen die Dresdner nur wegen der besseren Tordifferenz nicht auf einem Abstiegsplatz.

„Der Wille war da, das hat man am Ende gesehen. Aber die Mittel haben gefehlt“, kommentierte Menze. „Ich habe viel Unsicherheit im Ballbesitz gesehen. Die Fehler haben sich gesteigert. Wir haben wenig zur Ruhe gefunden“, analysierte Dynamo-Coach Loose den ersten Punktspiel-Auftritt der Dresdner im Berliner Olympiastadion. Jeden Anflug von Panik aber schieben die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben weit von sich weg.

php38dab38314201209270925.jpg

Dynamo Dresden hat bei Herha BSC Berlin mit 0:1 verloren.

Zur Bildergalerie

Der Findungsprozess bei Dynamo kommt im zweiten Jahr nach dem Aufstieg schwerer voran, als an der Elbe erhofft. „Es wurden schon einige Konzentrationsmängel aufgezeigt“, meinte Menze, der den harmlosen Auftritt in Berlin noch als Folge der unglücklichen 0:1-Heimniederlage zuvor gegen Ingolstadt sah. „Ich möchte von Druck nicht reden. Die Spieler sind in der Pflicht, das wissen sie“, ergänzte er nun im Hinblick auf das Prestigeduell gegen Aue am Sonntag im Glücksgas-Stadion.

Loose überraschte vor der Kulisse von 45.747 Fans - darunter mehr als 10.000 aus Dresden - mit einem Torwartwechsel und ungewöhnlichen Gründen dafür. „Flo hat hervorragend trainiert und sich als hervorragender Sportsmann präsentiert. Es war ihm ja vorgeworfen worden, dass er dies nicht sei“, kommentierte der Trainer den Einsatz des Ex-Hannoveraners Florian Fromlowitz, der das entscheidende Eigentor von Romain Brégerie auch nicht verhindern konnte. Loose lobte: „Ich war mit ihm sehr zufrieden.“

Einen generellen Tausch der Nummer eins wird es bei Dynamo nicht geben. Gegen Aue wird Benjamin Kirsten wieder spielen. Fromlowitz darf sich dafür auf einen Pokal-Einsatz am 31. Oktober bei seinem Ex-Club Hannover 96 freuen: „Er ist auch schon hochmotiviert. Es war gegen Hertha ein guter Moment, ihm Spielpraxis zu geben“, meinte Loose. Auch Ex-Kapitän Christian Fiel kam nach der Halbzeit zu seinem ersten Saison-Einsatz und konnte durchaus gefallen. „Mein Arbeitgeber ist Dynamo und dafür gebe ich alles“, erklärte Fiel nach der Partie vielsagend.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr