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Dynamo Dresden macht dank Müller-Doppelpack wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt

Dynamo Dresden macht dank Müller-Doppelpack wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt

Dank eines Doppelpacks von Tobias Müller und Elfmetertöter Benny Kirsten hat die SG Dynamo Dresden im Kampf um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga einen ganz wichtigen Sieg eingefahren.

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SGD-Torwart Kirsten war der Held des Abends.

Quelle: dpa

Im heimischen Glücksgas-Stadion kam die SGD am Freitagabend gegen den SC Paderborn zu einem glücklichen 2:1 (1:1).

28.315 Zuschauer, davon knapp 100 Gäste, die sich über die Anstoßzeit an einem Werktag alles andere als glücklich zeigten, sahen ein weitgehend zerfahrenes Spiel, bei dem Dynamo nur kämpferisch überzeugte. Zudem duften sich die Schwarz-Gelben bei ihrem Torhüter bedanken. Benny Kirsten hielt gleich zwei Elfmeter. Dank der Niederlage der Auer Konkurrenz in Berlin trennt Dynamo nur noch die Tordifferenz vom Nichtabstiegsplatz.

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Im Kampf um den Klassenerhalt ist Dynamo Dresden am Freitagebend mit dem 2:1-Erfolg gegen Paderborn ein gutes Stück vorangekommen.

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Nach 45 Minuten stand es 1:1 unentschieden. Gegen schwache Gäste spielte Dynamo vor allem in der ersten Viertelstunde gut nach vorn und produzierte ein halbes Dutzend Chancen. Die Offensivreihe um die Doppelspitze Müller/Fort sowie Ouali, Koch und Trojan bekam den Ball jedoch nicht ins Tor.

Paderborn fand zu Beginn nahezu nicht statt. 25 Minuten lang blieb Benny Kirsten im Dynamo-Tor beschäftigungslos. Doch mit dem ersten gefährlichen Pass waren plötzlich Philipp Hofmann und Elias Kachunga allein vor Benny Kirsten. Den Schuss von Kachunga wehrte Romain Bregerie mit der Hand ab. Doch Dynamo hatte doppelt Glück: Zum einen beließ es Schiri Daniel Siebert bei gelb statt rot für den Verteidiger, zum anderen wehrte Benny Kirsten den Strafstoß von Alban Meha mit einer starken Parade ab.

Danach übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau verhinderten jedoch, dass Dynamo wirklich gefährlich wurde. Eine gefühlvolle Flanke von Schuppan sorgte dann doch für die Führung. Nach 35 Minuten bediente er Tobias Müller, dessen Kopfball im Netz landete.

Lange konnten sich die Schwarz-Gelben jedoch nicht über das 1:0 freuen. Als Kachunga in der 42. Minute von Schuppan an der Strafraumgrenze gelegt wurde, machte Mehan seinen Elfer-Fehlschuss wieder wett. Bei seinem gefühlvollen Freistoß in den Winkel war auch Benny Kirsten machtlos.

Nach der Pause demonstrierten die Dresdner dann unfreiwillig, dass ihr Trainer mit seiner Einschätzung nach mangelnder Qualität unter der Woche richtig lag. Dynamo bemühte sich zwar, agierte aber umständlich und nervös. Die Fans sahen keinen funktionierenden Spielaufbau, dafür hinten immer größere Lücken. Das zentrale Mittelfeld mit Losilla und Streker bot den Gästen jetzt mehr Chancen, die Kachunga (57. und 58. Minute) jedoch nicht ausnutzte.

Ein starker Angriff über links brachte die Dynamos dann doch wieder in Front. Nach 70 Minuten trieb Ouali den Ball nach vorn, Fort ließ die Hereingabe klug durch. Müller brauchte hinter ihm nur noch einschieben.

Die Gäste konnten danach nicht mehr entscheidend zusetzen. Dass es trotzdem noch mal gefährlich wurde, lag an Schiedsrichter Siebert, der Paderborn in der 82. Minute nach einer unglücklichen Abwehr von Losilla gegen Zeitz noch einen, diesmal zumindest zweifelhaften, Elfmeter zusprach. Doch noch einmal konnte sich Dynamo auf Benny Kirsten verlassen. Den von Mahir Saglik getretenen Elfer hielt der Dynamo-Keeper fest.

Danach war Schluss, Dynamo feierte drei wichtige Zähler und vor allem einen Helden des Spiels: Benny Kirsten.

Stephan Lohse

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