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Dynamo Dresden kontra Erzgebirge Aue: Hochspannung vor dem Derby

Dynamo Dresden kontra Erzgebirge Aue: Hochspannung vor dem Derby

An der Elbe und im Erzgebirge wird momentan das Wort Krise groß geschrieben. Und ausgerechnet im Sachsen-Derby wollen die beiden Fußball-Zweitligisten von Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue am Sonntag (13.30 Uhr) die Trendwende einleiten.

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Vor dem 81. Sachsen-Derby herrscht bei den Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue Krisenstimmung.

Beide Teams haben nach sieben Spielen bislang nur magere fünf Zähler auf dem Konto.

„Ich will nicht von Krise sprechen, denn es ist nicht alles schlecht. Aber es ist klar, dass es einer deutlichen Leistungssteigerung bedarf. Wir strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen, aber es zählt nur ein Sieg, egal wie“, erklärte Dresdens Kapitän Robert Koch am Freitag.Seine Mannschaft steht dank der besseren Tordifferenz (8:11) auf Tabellenrang 14, Aue rangiert auf Abstiegsplatz 17 (3:8). „Wir fahren dahin, um die drei Punkte mitzunehmen“, sagte Aues Innenverteidiger Tobias Nickenig. Ein Sieg könnte für die Erzgebirgler nicht nur in der Tabelle von Bedeutung sein, sondern auch, um Trainer Karsten Baumann weiterhin den Arbeitsplatz zu sichern.

In Aue sind zwar mit Guido Kocer und dem gebürtigen Dresdner Marc Hensel zwei Spieler angeschlagen (muskuläre Probleme), aber bis Sonntag sollen sie wieder einsatzfähig sein. Oliver Schröder wird erneut ausfallen. Dabei kann Hensel trotz seiner Auswechslung im vergangenen Spiel in der 33. Minute auf die Startelf hoffen. „Die Auswechslung von Marc gegen Union Berlin hatte rein taktische Gründe, weil wir noch offensiver agieren wollten. Er hat ein gutes Spiel gemacht und wenn er fit ist, gibt es für mich keinen Grund, ihn nicht wieder in die Startformation zu bringen“, erklärte Baumann.

Im 81. Derby will Dresden aber vor ausverkauftem Haus endlich den ersten Heimsieg einfahren. „Wir werden versuchen, den Gegner frühzeitig unter Druck zu setzen. Aue wird momentan auch nicht mit einem riesigen Selbstvertrauen herkommen. Wir werden alle noch einmal darauf hinweisen, welchen Charakter dieses Spiel hat“, sagt Koch.Dresdens Trainer Ralf Loose hielt sich bezüglich der Aufstellung zurück. Innenverteidiger Bjarne Thoelke wird auf jeden Fall noch ausfallen (Bänderanriss im Sprunggelenk). Hingegen wird Loose im Tor wieder auf Benjamin Kirsten setzen, in Berlin stand Florian Fromlowitz zwischen den Pfosten.

Die Bilanz der beiden Teams spricht für Dresden. In 81 Spielen gingen die Elbestädter 35 Mal als Sieger vom Platz, 23 Mal Aue. In der vergangenen Saison siegten die Veilchen allerdings in Dresden 2:1, in Aue gab es ein 1:1.

dpa

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