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Dynamo Dresden kassiert Niederlage in Duisburg - Eigentor in der Schlussminute

Dynamo Dresden kassiert Niederlage in Duisburg - Eigentor in der Schlussminute

Am Ende wirkten sie völlig hilflos und konnten froh sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel: Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden musste vor 12.600 Zuschauern beim MSV Duisburg mit 0:3 (0:1) bereits die vierte Pleite im sechsten Spiel einstecken.

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Duisburgs Branimir Bajic (Mitte) freut sich mit seinen Teamkollegen über sein Tor zum 1:0.

Quelle: dpa

Nun müssen die Sachsen über das spielfreie kommende Wochenende Krisenbewältigung betreiben.

Der Gastgeber überzeugte über weite Strecken spielerisch nicht, doch der Aufsteiger war nicht in der Lage, die sich bietenden Chancen zu nutzen. Branimir Bajic (44. Minute) und Emil Jula (79.) trafen für die Duisburger, Dresdens Cheikh Gueye lenkte in der 90. Minute den Ball auch noch ins eigene Tor. „Wir müssen zur Halbzeit 1:0 führen und dann weiß jeder, was hier los ist. Nach einem Konter bekommen wir nachher das 0:2. Hier zu verlieren ist einfach nur beschissen“, sagte Dresdens Filip Trojan nach der Partie.

Trainer Ralf Loose konnte im Sturm wieder auf den zuletzt Rot-gesperrten Pavel Fort setzen, dafür musste der Brasilianer Cidimar sich mit der Bank zufriedengeben. Auch der zuletzt sehr überzeugende Marvin Knoll durfte nicht von Anfang an auflaufen, da der frühere MSV-Spieler Trojan in die Startelf rückte.

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Branimir Bajic (M) freut sich mit seinen Kollegen über sein Tor zum 1:0.

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Das zahlte sich zunächst aus, denn Trojan hatte in einer spielerisch schwachen ersten Halbzeit die beiden größten Chancen für die Dresdner. Erst scheiterte er am rechten Bein von Duisburgs Schlussmann Florian Fromlowitz (28.). Zehn Minuten später war der Torwart per Lupfer bereits geschlagen, doch die Latte verhinderte die Dynamo-Führung.

Kurz vor der Pause versetzte Bajic den Dresdnern dann den Nackenschlag. Nach einer Ecke nagelte der Abwehrspieler den Ball mit einem Gewaltschuss unter die Latte und brachte sein Team mit 1:0 in Führung.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste spielerische Probleme und so rettete Martin Stoll in der 44. Minute gegen Emil Jula in höchster Not. Der Dresdner Marcel Heller hätte allerdings nur vier Minuten später ausgleichen müssen, als er völlig allein auf Fromlowitz zulief. Der Mittelfeldmann konnte sich die Ecke aussuchen, schoss aber rechts oben über den Kasten.

In der 71. Minute gab Neuzugang Mickaël Poté sein Debüt im schwarz-gelben Trikot und ersetzte Fort im Sturm. Er versuchte zwar Akzente zu setzen, doch eine äußerst schwache Abwehr kassierte in der 79. Minute das 0:2 durch Jula, ehe Abwehrmann Gueye in der 90. Minute auch noch zum 0:3 in die eigenen Maschen traf.

Tina Hofmann, dpa

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