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Dynamo Dresden kann heute beim VfL Bochum wieder auf seine Nationalspieler Dedic, Poté und Savic zählen

Dynamo Dresden kann heute beim VfL Bochum wieder auf seine Nationalspieler Dedic, Poté und Savic zählen

Die Nationalspieler sind ein wenig müde, aber gesund von ihren Länderspieleinsätzen zurück, deshalb kann Dynamo Dresden heute Abend (Anstoß, 20.30 Uhr) beim VfL Bochum wieder mit seinem Paradesturm antreten.

Dresden .

Von Jochen Leimert

Dresden (DNN). Die Nationalspieler sind ein wenig müde, aber gesund von ihren Länderspieleinsätzen zurück, deshalb kann Dynamo Dresden heute Abend (Anstoß, 20.30 Uhr) beim VfL Bochum wieder mit seinem Paradesturm antreten. Im Duell zweier Tabellennachbarn scheint so ein Punkt durchaus machbar, zumal die Westdeutschen sieben Ausfälle beklagen.

Weil nicht abzusehen war, in welcher Verfassung seine Nationalspieler von ihren Mittwoch-Einsätzen zurückkommen, plante Dynamo-Trainer Ralf Loose die Bochum-Reise mit einem 19 Mann starken Kader, doch wahrscheinlich muss heute ein Ergänzungsspieler in den sauren Apfel beißen und auf der Tribüne statt auf der Bank Platz nehmen. Denn als Zlatko Dedic gestern Abend um 18.25 Uhr in Düsseldorf landete, war das Trio auf Abwegen wenig später wieder komplett mit der Mannschaft vereint.

Als Erster war Vujadin Savic am Mittag aus Belgrad zur Truppe gestoßen. Mit Rücksicht auf das heutige Spiel war er beim 2:0 der serbischen U21-Auswahl gegen Bosnien nur 60 Minuten zum Einsatz gekommen. Die Leihgabe von Girondins Bordeaux trainierte am Nachmittag in Castrop-Rauxel noch mit, beschränkte sich aber auf eine Laufeinheit.

Mickael Poté durfte sich derweil im Hotel ausruhen, als er aus Addis-Abeba zurückkehrte. In der Qualifikation zum Afrika-Cup hatte er mit dem Benin in Äthiopien ein 0:0-Unentschieden erkämpft. Wie Savic war der gebürtige Franzose, dessen Mutter aus dem Benin stammt, nur eine Stunde am Ball gewesen. So konnte er Kraft sparen für den heutigen Abend, an dem es im Rewirpower-Stadion gilt, die Leistung vom 2:1-Hinspielsieg am 12. September zu bestätigen. Damals hatte Muhamed Subasic seinen großen Tag, als er im ersten Spiel für Dynamo doppelt traf.

Ein Tor gegen den VfL verpasste Dedic damals, heute wird er es gegen alte Bekannte wieder versuchen, obwohl er in Bochum noch bis 2013 unter Vertrag steht. Über die volle Spielzeit dürfte der Stürmer aber kaum gehen, denn am Mittwoch spielte er mit den Slowenen 83 Minuten und erreichte dabei in Koper ein 1:1 gegen Schottland.

Ein besonderes Spiel ist das heutige auch für Filip Trojan. Der Tscheche kickte von 2004 bis 2007 für den VfL, bestritt für Bochum 45 Erst- und 22 Zweitliga-Spiele. Er freut sich schon darauf, die Stadion-Hymne von Grönemeyer zu hören. Dass der VfL heute Dynamo nass macht, will Trojan jedoch mit den neuen Kollegen verhindern.

Schiedsrichter st Robert Kempter (23) aus Sauldorf.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.03.2012

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