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Dynamo Dresden kämpft beim DFB um „erträgliche Strafe“

Dynamo Dresden kämpft beim DFB um „erträgliche Strafe“

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden kämpft zusammen mit Rechtsanwalt Christoph Schickhardt vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um eine erträgliche Strafe.

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Transparent von Dynamo-Fans beim Spiel im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark. (Archivfoto)

Quelle: Christian Nitsche

„Wichtig ist, das eine Strafe sinnvoll sein muss. Nur so kann sie präventiv auf die Fans wirken", sagte Schickhardt am Mittwoch MDR 1 RADIO SACHSEN. Die Fans müssten wissen, dass nun Schluss sei für gewaltbereite Zuschauer. Andernfalls würde es Dynamo langfristig das Genick brechen.

Den Vorschlag des Kontrollausschusses des DFB, Dynamo Dresden aus dem Pokalwettbewerb der kommenden Saison auszuschließen, hält Schickhardt für überzogen. „Die möglichen Einnahmen sind ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung des Vereins, das können wir nicht hergeben", sagte Schickhardt. Die Verhandlung an diesem Donnerstag in Frankfurt/Main wird von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichtes, geleitet. Anhänger des sächsischen Zweitligisten hatten während des Zweitrundenspiels im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund am 25. Oktober Böller und Raketen gezündet und damit mehrfach einen Spielabbruch provoziert. Zudem wurden bei den Randalen mehrere Polizisten verletzt. Neben der Strafe für Dynamo hatte der DFB-Kontrollausschuss für Dortmund eine Geldstrafe von 10 000 Euro gefordert. Dresden hatte wie auch Dortmund gegen den Strafantrag Widerspruch beim Sportgericht eingelegt. Die Dynamo-Führung hatte bereits vor dem DFB-Strafantrag mit eigenen Maßnahmen auf die Ausschreitungen in Dortmund reagiert. So wird Dresden auf das komplette Gästekartenkontingent für das Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am 27. November verzichten. Außerdem werden die Verantwortungsträger der Dresdner den FC St. Pauli bei der sicherheitstechnischen und organisatorischen Umsetzung dieser Maßnahme vor Ort unterstützen und für mögliche, daraus resultierende finanzielle Verluste entschädigen.

dpa

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