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Dynamo Dresden ist dem Klassenerhalt wieder ein Schritt näher: 2:0-Sieg gegen Duisburg

Dynamo Dresden ist dem Klassenerhalt wieder ein Schritt näher: 2:0-Sieg gegen Duisburg

Einen Tag nach Dynamos Teilerfolg vor dem DFB-Bundesgericht konnten die Schwarz-Gelben am Freitagabend gegen den MSV Duisburg einen vollen Triumph ohne jedweden bitteren Beigeschmack verbuchen.

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SG Dynamo Dresden siegt über den MSV Duisburg am Freitag (24.2.2012) im glücksgas-stadion in Dresden.

Quelle: dpa

Vor 22 109 Zuschauern im Glücksgas-Stadion gewannen die Dresdner Profis ihr zweites Heimspiel nach der Winterpause mit 2:0 (0:0). Dem Aufsteiger reichte dabei eine durchschnittliche Vorstellung, denn der Gegner von der Wedau war einfach zu schwach. Damit baute der Tabellenzehnte seinen Vorsprung auf die Duisburger auf nun schon neun Zähler aus.

Dynamo startete mit zwei Änderungen ins zweite Heimspiel anno 2012: Benjamin Kirsten vertrat im Tor den verletzten Wolfgang Hesl (Fingerbruch) und Pavel Fort ersetzte im Sturm den wegen der fünften gelben Karte gesperrten Torjäger Mickael Poté. Die Männer von Trainer Ralf Loose fanden aber nur schwer in die Partie, die alles andere als temposcharf begann. Die erste Chance hatten die von gut 200 Fans begleiteten Duisburger, als Kevin Wolze einen Freistoß in den Strafraum brachte, wo Goran Sukalo zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel ihr Ziel verfehlte (11.).

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Dynamo Dresden hat am Freitagabend (24. Februar 2012) einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Die Mannschaft gewann zuhause vor 22.109 Zuschauern mit 2:0.

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Die Schwarz-Gelben antworteten mit einem schnellen Konter, als David Solga Fort schickte und der Tscheche allein auf MSV-Torwart Felix Wiedwald zulief, aber am 24-jährigen Duisburger Schlussmann scheiterte. Den Abpraller konnte Zlatko Dedic nicht verwerten, der Ball sprang ihm an die Hacke (12.). Ein Freistoß von Solga zischte aus gut 20 Metern am Tor der "Zebras" vorbei (21.). Die Dresdner konnten sich auch fortan kaum gefällig in Szene setzen, zu ungenau war ihr Spiel. Und wenn sich eine gefährliche Situation zu entwickeln schien, bremsten die Gäste die Sachsen mit Fouls aus. Nach vorn taten die Rheinländer wenig, sie warteten auf Fehler der Hausherren. Dass sie als einziges Team der Liga 2012 noch ohne "Dreier" angereist waren, war den MSV-Profis nicht anzumerken. Erst in der 43. Minute kam Wolze mal wieder zum Abschluss, verzog aber deutlich.

In der Halbzeitpause nahm Dynamo-Präsident Andreas Ritter Stellung zum Urteil des DFB-Bundesgerichtes, das den Pokalausschluss der Dresdner 2012/13 aufgehoben und durch eine etwas mildere, aber immer noch schmerzhafte Strafe ersetzt hatte. Als Ritter den Kompromiss verteidigte, erntete er von einem Teil der Anhängerschaft Pfiffe. Die sah nach Wiederbeginn eine etwas forschere Gästeelf, die Trainer Oliver Reck nun offensiver ausgerichtet hatte. Mit Flamur Kastrati agierte ein frischer Stürmer bei den Blau-Weißen, der bereits verwarnte Branimir Bajic war in der Kabine geblieben. Cristian Fiel setzte dann ein erstes Achtungszeichen, wurde im Strafraum aber noch geblockt (49.). Und Dedic legte nach, scheiterte aus 18 Metern an Wiedwald, Filip Trojan hatte ihn zuvor in der Mitte angespielt (51.). Richtig los aber ging es in der 58. Minute, als Fiel Robert Koch am rechten Flügel bediente und der Vizekapitän schön in die Mitte flankte. Dort stieg Fort höher als ein Duisburger und köpfte zum 1:0 ein. Es war das vierte Saisontor des Ex-Bielefelders. Sturmpartner Dedic hat jetzt neun Saisontreffer auf dem Konto, denn er nutzte kurz nach Forts Streich einen weiten Abschlag Kirstens zum 2:0 (60.). Ein Doppelschlag, der die Partie in die von den Dresdner Fans gewünschte Richtung lenkte.

Duisburg wehrte sich noch einmal, aber Kirsten verhinderte den Anschluss, als er Daniel Brosinskis Schuss per Faustabwehr klärte (64.). Auch ein dritter Wechsel Recks half den ohne Durchschlagskraft agierenden Meiderichern nicht: Sie wirkten hilflos, Dynamo hätte den MSV noch richtig abschießen können. Die Konter wurden aber nicht konsequent ausgespielt. Der Ex-Duisburger Trojan scheiterte an Wiedwald (80.). Dedic vergab nach Zuspiel Trojans noch eine gute Möglichkeit, sein Ball ging vorbei (86.). Somit blieb es ihm verwehrt, die interne Torschützenkrone nun allein zu tragen, es hätte sein zehnter Treffer sein können. Poté hat ebenfalls neun.

Dynamo: Kirsten - Gueye, Savic, Brégerie, Schuppan (77. Subasic) - Solga, Fiel (86. Papadopoulos) - Koch, Trojan (89. Knoll) - Fort, Dedic

Tore: 1:0 Fort (58.), 2:0 Dedic (60.)

Zuschauer: 22 109

Jochen Leimert

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