Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden gelingt zweimal der Ausgleich gegen Paderborn - Eigentor von Schuppan

Dynamo Dresden gelingt zweimal der Ausgleich gegen Paderborn - Eigentor von Schuppan

Paderborn ist für Dynamo Dresden immer eine Reise wert. Noch nie haben die Schwarz-Gelben in der Benteler-Arena verloren und auch am Freitagabend gingen die Sachsen in Ostwestfalen nicht leer aus.

Voriger Artikel
Dynamo Dresden reist mit Handicap nach Paderborn - Die Chance für Pavel Fort
Nächster Artikel
Schnelles Umschalten - DSC-Damen empfangen nach Türkei-Reise Alemannia Aachen in Dresden

Dynamo Dresden und der SC Paderborn 07 trennten sich 2:2.

Quelle: dapd

Dank einer kämpferisch und spielerisch ansehnlichen Leistung erreichten die Mannen von Trainer Ralf Loose vor 9127 Zuschauern beim SC Paderborn 07 ein verdientes 2:2 (2:2)-Unentschieden und blieben so zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen.

 

"Für uns war die Ausgangslage alles andere als einfach, aber wir haben uns gut auf den Gegner eingestellt", resümierte Loose nach dem Spiel. Noch kurz vor dem Anpfiff musste er den vierten Ausfall eines Stammspielers verkraften, als sich Vujadin Savic mit Sprunggelenksproblemen abmeldete. Für den Serben rückte Florian Jungwirth in die Innenverteidigung, während Giannis Papadopoulos, Pavel Fort und Lynel Kitambala die angeschlagenen Cristian Fiel und Robert Koch sowie den gesperrten Mickael Poté vertraten. Das gelang durchweg ordentlich, die Wechselspieler fügten sich sehr gut ein.

php71b595e4ab201211232020.jpg

Dynamo Dresden und der SC Paderborn trennten sich am 23.11.2012 mit einem 2:2-Unentschieden.

Zur Bildergalerie

 

Den besseren Start erwischten freilich die Gastgeber: Daniel Brückner spielte von links einen Querpass in den Strafraum zu Deniz Yilmaz, der sofort abschloss und den Ball an den rechten Innenpfosten setzte, von wo er hinter die Linie sprang. Lange konnten sich die Blau-Schwarzen aber nicht an der Führung erfreuen, denn Dynamo antwortete nur vier Minuten darauf mit einem Flankenlauf von Filip Trojan, den der Tscheche mit einem mustergültigen Pass auf Idir Ouali krönte - der Franko-Algerier hielt den Kopf hin und vollendete zum 1:1.

 

Dann machte auch Kitambala, der mit Fort als klassische Doppelspitze aufgeboten worden war, erstmals auf sich aufmerksam. Er trat einen Freistoß aus spitzem Winkel aufs Tor, wo sich der Ball knapp hinter dem langen Eck senkte (16.). Ein erstes Warnsignal. Die Leihgabe vom AS Saint Étienne leitete auch gleich einen Angriff ein, den Cheikh Gueye und Anthony Losilla fortführten - Fort köpfte Losillas Eingabe knapp links vorbei (17.). Dynamo agierte nach vorn mutig, blieb aber hinten anfällig. Massimo Ornatelli prüfte Benjamin Kirsten (19.), der zwei Minuten später aber doch hinter sich greifen musste: Wieder hatte Brückner über links geflankt, aber diesmal war es Sebastian Schuppan, der mit einem missglückten Befreiungsschlag traf - ausgerechnet Schuppan, der vor seinem Wechsel nach Dresden zwei Jahre in Paderborn gespielt hatte und noch beim 2:1 gegen den FSV Frankfurt mit zwei Toren Dynamos Held gewesen war.

 

Die Mannschaft steckte den Querschläger aber schnell weg. Alle munterten den Pechvogel auf. "Sogar Kitambala lief nach hinten. Ich fand das etwas übertrieben, aber vielleicht hat es geholfen", beobachtete Loose zufrieden. Und tatsächlich kam Dynamo schnell ins Spiel zurück. In der 38. Minute holte der starke Trojan gegen den überforderten Jungspund Patrick Ziegler (vertrat den verletzten Routinier Jens Wemmer) einen Freistoß heraus, den Kitambala aus 18 Metern gekonnt in den Winkel schoss. Sein erstes Saisontor feierten alle überschwänglich vor der Wechselbank, der Franzose mit kongolesischen Wurzeln wurde fast erdrückt. "Ich habe das schon oft im Training geübt. Der Trainer hat mir vorher gesagt: Konzentrier Dich nur auf den Ball. Das habe ich gemacht und habe getroffen", freute sich der Stürmer.

 

Dynamo hätte sogar noch gewinnen können, denn bei Trojans Freistoß in der 44. Minute kam Romain Brégerie zum Abschluss, doch der Ball wurde noch knapp neben den rechten Pfosten abgefälscht. Auch in der 67. Minute verpassten Schuppan, Fort und Kitambala nach einem Trojan-Freistoß hauchdünn das Führungstor. Kitambala verfehlte das 3:2 nur knapp, als er auf das Tornetz schoss (87.). So sprach Paderborns Trainer Stephan Schmidt von einem "Punktgewinn für uns". Auch bei Loose überwog die Freude über den einen Zähler, wenngleich er süffisant bemerkte: "Wir haben wieder drei Tore geschossen und nicht gewonnen." Trojan ärgerte sich gleichfalls: "Das war unser bestes Auswärtsspiel: läuferisch, kämpferisch ganz stark und spielerisch auch gut. Wir hätten eigenlich gewinnen müssen, aber den Punkt nehmen wir mit. So kann es weitergehen." Am Dienstag kommt Aalen.

Jochen Leimert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr