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Dynamo Dresden gelingt viertes Spiel ohne Niederlage - Remis gegen Regensburg

Dynamo Dresden gelingt viertes Spiel ohne Niederlage - Remis gegen Regensburg

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist Rot momentan die Modefarbe bei Dynamo Dresden. Beim torlosen 0:0-Unentschieden am Freitagabend vor 7410 Zuschauer beim SSV Jahn Regensburg kassierten die Sachsen zum zweiten Mal in nur vier Tagen einen Platzverweis.

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Seit vier Spielen ohne Niederlage: Dynamo Dresden behauptet sich derzeit im Abstiegskampf.

Quelle: dapd

Anthony Losilla musste nach einer Tätlichkeit in der 45. Minute vom Platz. Besonders bitter war das, weil der Regensburger Wilson Kamavuaka bereits in der 30. Minute mit glatt Rot zum Duschen ging. Er hatte Mickael Poté im Sechzehner zu Fall gebracht, doch Filip Trojan verschoss den anschließenden Elfmeter (32.). „Es war wieder ein Spiel, das wir leichtfertig hergegeben haben. Die Fans haben uns gerade richtig beschimpft, aber wir konnten zu zehnt nicht so großes Risiko gehen“, erklärte Sebastian Schuppan.

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Dynamo Dresden und Jahn Regensburg trennten sich am 30.11.2012 mit einem 0:0-Unentschieden.

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Nach einer schwachen Partie muss sich Dynamo zum Abschluss der Hinrunde nun mit nur 15 Zählern aus 16 Spielen zufriedengeben. In der Statistik der Platzverweise hat das Team von Trainer Ralf Loose hingegen die Spitzenposition inne, denn in Regensburg flog bereits zum sechsten Mal in dieser Saison ein Dresdner Spieler vom Platz. Am Dienstag hatte Romain Brégerie Rot gesehen. „Wir wollten gewinnen, das ist ganz klar. Wir hatten die Riesenchance durch den Platzverweis des Gegners, doch dann haben wir es einfach nicht clever gemacht. Es kann nicht sein, dass wir in Überzahl noch Glück haben, kein Tor zu kassieren“, kritisierte Florian Jungwirth.

In der ersten Halbzeit bemühte sich Regensburg zunächst erfolgreich, das Spiel zu machen. Die Hausherren kamen einige Male gefährlich vor das Dresdner Tor. Dynamo verlegte sich hingegen auf das Kontern, was ihnen zwei gute Chancen durch Losilla (10.) und Lynel Kitambala (17.) einbrachte.

Im Spielaufbau tat sich die Loose-Elf allerdings mächtig schwer. Vor allem über die Flügel strahlten die Dresdner keine Gefahr aus, lediglich Filip Trojan konnte sich einige Male in Szene setzen, wurde in der Halbzeit mit Cristian Fiel aber ausgewechselt.

Anstatt die Überzahl nun zu nutzen und beim Tabellenletzten den nummerischen Vorteil auszuspielen, erwies nach Romain Brégerie am Dienstag nun Losilla seinem Club einen Bärendienst mit seinem Platzverweis kurz vor der Pause.

In der zweiten Hälfte verlor die Partie drastisch an Qualität, beide Teams schoben sich vorrangig in einem Einheitstempo den Ball in den eigenen Reihen zu. Zwar war der Kraftverlust mit zwei Partien zu zehnt offensichtlich, doch Dresden leistete sich zu viele Ballverluste und einfache Fehler im Passspiel. Kurz vor Ende der Partie hatte Poté noch einmal eine Großchance, doch seinen Kopfball lenkte der Regensburger Mann des Tages, Torhüter Patrick Wieger, im letzten Moment über die Latte (89.).

Tina Hofmann, dpa

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