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Dynamo Dresden geht in die Verlängerung - Klarheit in Sachen Trainerfrage erst am Dienstag

Dynamo Dresden geht in die Verlängerung - Klarheit in Sachen Trainerfrage erst am Dienstag

Dass es nicht einfach werden würde, in Kürze den richtigen Trainer für Dynamo Dresden zu finden, war zu erwarten. Zu groß sind die Probleme des Traditionsvereines, zu klein ist der finanzielle Spielraum beim Zweitliga-Schlusslicht.

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Noch sind die Stühle für den künftigen Chef- und seinen Co-Trainer verwaist. Das Rätselraten soll nun heute ein Ende haben.

Quelle: imago sportfotodienst

Doch das Unternehmen Trainerverpflichtung entwickelte sich zur Hängepartie, auch die Gremiensitzung gestern Abend brachte Spielern, Fans und Medien keine Klarheit.

Während draußen ein Kamerateam des Mitteldeutschen Rundfunks und weitere Reporter gespannt darauf warteten, wer denn nun die Nachfolge von Interimstrainer Steffen Menze antreten wird und den Tabellenletzten schnellstmöglich aus der Abstiegszone führen soll, brachten Geschäftsführung, sportliche Leitung, Präsidium und Aufsichtsrat in der Geschäftsstelle Enderstraße Stunden zu, um zu folgendem Resultat zu kommen: "Das Ergebnis der Sitzung ist folgendes, dass wir den morgigen Tag noch brauchen, um ein endgültiges Ergebnis bekannt zu geben", sagte Menze, als er gegen 20.15 Uhr mit Geschäftsführer Christian Müller für einen einzigen Satz vor die Presse trat. Beide wirkten dabei entspannt, nicht so, als ob ihr Wunschkandidat beim Aufsichtsrat mit fliegenden Fahnen durchgefallen wäre. Für die Öffentlichkeit geht das Rätselraten indes unvermindert weiter. Nachfragen, warum die offenbar getroffene Entscheidung nicht verkündet werden sollte, ließ das Duo nicht zu.

Zuletzt galt der gebürtige Krefelder Olaf Janßen als Topfavorit auf den vakanten Trainerstuhl. Der 46-Jährige soll am Sonntag beim 1:1 gegen den FC Ingolstadt im Stadion gewesen sein, um dann aber dienstlich noch einmal nach Aserbaidschan zu fliegen, wo er noch bis Jahresende bei der Nationalmannschaft an der Seite von Ex-Bundestrainer Berti Vogts unter Vertrag steht. Eine Ausstiegsklausel soll es ihm freilich erlauben, vorzeitig den Job zu wechseln. Janßen, Ex-Profi beim 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt, war schon im vergangenen Winter ein Kandidat auf die Nachfolge von Ralf Loose. Der frühere Sportdirektor von Rot-Weiß Essen machte 2004 gemeinsam mit Menze seinen Trainerschein. Gehandelt wurden aber auch noch die Namen Ralph Hasenhüttl (zuletzt Aalen), Stephan Schmidt (zuletzt Paderborn), Kosta Runjaic (zuletzt Duisburg) oder Petrik Sander (zuletzt Jena).

Keine Entscheidung gibt es definitiv in der Frage, ob Dynamo noch einmal vor einem Zivilgericht gegen den Pokalausschluss klagen soll. Das wollen die Gremien nächste Woche beraten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2013

Tina Hofmann

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