Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden gegen Hertha BSC Berlin in Not - Eigentor beschließt Niederlage

Dynamo Dresden gegen Hertha BSC Berlin in Not - Eigentor beschließt Niederlage

Das insgeheim erhoffte Fußball-Wunder ist ausgeblieben. Ohne Punkt machte sich Dynamo Dresden nach dem schweren Auswärtsspiel bei Hertha BSC am Mittwochabend auf den Heimweg.

Voriger Artikel
Dresden Monarchs träumen vom Meisterschafts-Finale
Nächster Artikel
Hiobsbotschaft für den Dresdner SC: Friederike Thieme fällt nach Knieoperation länger aus

Bundesliga-Absteiger Hertha rückt näher an die Aufstiegsränge heran. Ein Eigentor von Brégerie entschied das Duell gegen Dynamo Dresden. Die Sachsen rutschen weiter ab.

Quelle: dpa

Im ersten Pflichtspielvergleich beider Traditionsvereine hatten die Schwarz-Gelben nichts zu melden und verloren vor 45.747  Zuschauern mit 0:1 (0:1). Ein Eigentor von Romain Brégerie leitete die Niederlage beim Bundesliga-Absteiger bereits früh ein. Damit hängen die Spieler von Trainer Ralf Loose weiter im Tabellenkeller fest, der Druck vor dem Sonntagsderby gegen Erzgebirge Aue ist weiter gewachsen.

php38dab38314201209270925.jpg

Dynamo Dresden hat bei Herha BSC Berlin mit 0:1 verloren.

Zur Bildergalerie

 

Mitten in der Englischen Woche baute Loose seine Mannschaft gründlich um und richtete sie wie erwartet defensiver aus. Im Tor erhielt der bundesligaerfahrene Florian Fromlowitz erstmals eine Chance in einem Dynamo-Punktspiel, in der Abwehr-Viererkette durfte Muhamed Subasic mal wieder von Anfang an für Sebastian Schuppan ran. Davor wurde Florian Jungwirth als Sonderbewacher für den Brasilianer Ronny abgestellt. Vor ihm operierten Anthony Losilla und der ins Team zurückgekehrte Giannis Papadopoulos im zentralen Mittelfeld. Vorn rückte Robert Koch wieder auf die rechte Außenbahn, Idir Ouali wanderte dafür auf links und ersetzte Filip Trojan. Nur in der Spitze blieb alles, wie es war: Mickael Poté begann wieder als Alleinunterhalter.

 

Der Start in die Partie ging für die Gäste aber gründlich daneben: Erst köpfte Peter Niemeyer an die Latte (3.), dann schlug der Ball auch gleich im Netz hinter Fromlowitz ein. Ronny wollte von der Seitenlinie aus in die Mitte flanken, Brégerie versuchte, per Kopf zu klären, doch das misslang ebenso wie der Rettungsversuch von Fromlowitz. Der Neuzugang aus Duisburg kam zwar noch an den von Brégerie abgefälschten Ball, doch der fand dennoch den Weg unter die Latte (5.). Schlimmer hätte es für die Gäste kaum kommen können.

 

Hertha fühlte sich nur noch ermuntert, weiter Druck zu machen, um früh die Fronten zu klären. Und als sich Peer Kluge rechts durchsetzte und in die Mitte flankte, konnte Cheikh Gueye am zweiten Pfosten nur noch mit Mühe klären (19.). Großes Glück hatte Dynamo in der 27. Minute, als Sandro Wagner aufs Tor köpfte, Fromlowitz gegen ihn und den Nachschuss von Änis Ben-Hatira zweimal parierte. Die Schwarz-Gelben konnten selbst wenig nach vorn inszenieren, auch das Rochieren der Offensivkräfte brachte die Hertha kaum in Verlegenheit. Ouali versuchte es mal über links, setzte sich auch durch, doch seine Flanke in die Gefahrenzone klärte Felix Bastians, der den verletzten Maik Franz (Schulter-OP) vertrat (35.). Immerhin gelang es den Gästen, Hertha bis zur Pause vom eigenen Kasten fernzuhalten.

 

In der Pause reagierte Loose, brachte Routinier Cristian Fiel für den schwachen Papadopoulos. So kam der zu Saisonbeginn als Kapitän zurückgetretene Spanier zu seinem ersten Saisoneinsatz. Beleben konnte aber auch Fiel das Spiel der Dresdner nur wenig. Hertha kontrollierte die Partie, ohne sich zu verausgaben. Immerhin setzte Vujadin Savic in der 62. Minute mal zu einem Kopfball an, doch die Kugel ging am langen Eck vorbei. Loose reagierte und brachte Lynel Kitambala für Ouali (65.). Auch die vielleicht 12 000 Dynamo-Fans im Olympiastadion feuerten ihr Team weiter lautstark an. Gefahr erzielten aber nur die Gastgeber: Änis Ben-Hatira, in der Woche zuvor von privaten Problemen gebeutelt, schoss aus spitzem Winkel, scheiterte aber an Fromlowitz (77.). Peer Kluge schob freistehend am langen Eck vorbei (80.).

Spielstatistik:

Aufstellung Dynamo Dresden: Fromlowitz - Gueye, Brégerie, Savic, Subasic - Jungwirth - Losilla, Papadopoulos (46. Fiel) - Koch, Ouali (65. Kitambala) - Poté

 

Tore: 1:0 Brégerie (Eigentor/5.)

Jochen Leimert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr