Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 8 ° Regen

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden feiert mit 5:1 ein Torfestival gegen den Karlsruher SC

Dynamo Dresden feiert mit 5:1 ein Torfestival gegen den Karlsruher SC

Torfestival, friedliche Fans und höchster Zweitliga-Sieg: Die SG Dynamo Dresden hat sich nach den Ereignissen rund um das Pokalspiel am vergangenen Mittwoch bei Borussia Dortmund wieder positiv in die Schlagzeilen gebracht.

Voriger Artikel
SG Leipzig Leutzsch bringt aus Görlitz einen Punkt nach Hause
Nächster Artikel
Basketballer der Dresden Titans gewinnen auswärts gegen die Independents Rattelsdorf

Muhamed Subašić und Karlsruhes Marco Terrazzino im Zweikampf um den Ball.

Quelle: dpa

Das Team von Trainer Ralf Loose siegte am Samstag im eigenen Stadion vor 23.610 Zuschauern mit 5:1 (3:1) gegen den Karlsruher SC. Zlatko Dedič (29. Minute), Muhamed Subašić (31.), Robert Koch (38.), Filip Trojan (54. Minute) und Pavel Fort (68.) trafen für die Schwarz-Gelben. Den Treffer für Karlsruhe erzielte Guiseppe Aquaro in der 38. Minute.

Dresden ist damit seit vier Spielen ohne Niederlage und schob sich in der Tabelle auf den neunten Rang vor. „Es war heute ein echter Feiertag für Dynamo Dresden. Wir haben uns sowohl sportlich, als auch auf den Rängen von unserer besten Seite gezeigt", sagte Loose. Dynamo-Anhänger hatten im Umfeld der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal in Dortmund Krawalle angezettelt und Spielunterbrechungen durch Feuerwerkskörper provoziert.

phpccf19d10ec201110291501.jpg

Zlatko Dedič (2.v.l.) wird nach seinem Elfmeter-Treffer zum 1:0 von seinem Mitspielern gefeiert.

Zur Bildergalerie

Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) droht Dresden nun eine empfindliche Strafe. Am Samstag blieben die Fans ruhig. Von Selbstkritik oder Abgrenzung von den Chaoten, die in Dortmund gewütet hatten, war allerdings auch nichts zu sehen. Stattdessen wurden die Medien und besonders das ZDF von den schwarz-gelben Fans als Hauptschuldige ausgemacht.

Der Trainer entschied sich nach dem Pokalspiel wieder für die offensive Variante und ließ neben Mickael Poté auch Zlatko Dedič stürmen. Der Slowene sorgte für den ersten Treffer, als er einen Foulelfmeter zur 1:0-Führung verwandelte. Zuvor war Filip Trojan von Florian Lechner im Strafraum gelegt worden. „Ich muss ein großes Kompliment an die Mannschaft machen, aber in der ersten Halbzeit waren ein paar Überheblichkeiten dabei, die dann bei Wolfgang Hesl ja auch zum 1:2 geführt haben", kritisierte Loose. Vor dem 1:2 hatte der Torwart leichtsinnig eine Ecke verschuldet, die von den Badenern zum Anschlusstreffer genutzt wurde. Ansonsten spielten die Gäste im Stile eines Abstiegskandidaten.

Dresden hatte das Spiel zwar im Griff, aber bis zur Führung nur eine gute Chance durch Poté kurz nach Anpfiff zu verzeichnen. Karlsruhe mühte sich, hatte aber große Probleme im Zusammenspiel und ließ jeglichen Drang zum Tor vermissen. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 erhöhte Abwehrspieler Subašić auf 2:0 und setzte den Torreigen fort. Anschließend verkürzte Aquaro auf 1:2, ehe Koch im Gegenzug den alten Abstand mit dem 3:1 wieder herstellte.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte sich Dresden in Torlaune. Trojan erhöhte auf 4:1 für die Gastgeber. Dresden beherrschte weiterhin die Partie, Karlsruhe spielte erschreckend schwach und agierte in der Defensive fahrlässig. So kam auch der eingewechselte Fort zu seinem dritten Saisontor.

Damit rangieren die Dresdner nun mit 17 Punkten auf dem neunten Tabellenrang und müssen am kommenden Freitag bei der ungeschlagenen Fortuna Düsseldorf auflaufen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr