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Dynamo Dresden feiert das 10.000 Vereinsmitglied

Dynamo Dresden feiert das 10.000 Vereinsmitglied

Die Mitgliederzahl der SG Dynamo Dresden hat die Grenze von 10.000 überschritten, wie Vereinssprecher Holger Scholze mitteilte. Am 31. Juli konnten insgesamt 10.065 angemeldete Fans registriert werden.

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Großer Jubel mit den Fans nach dem Sieg gegen Leverkusen (Archivfoto).

Quelle: Dominik Brüggemann

Für das Spiel gegen Union Berlin am Freitagabend können die Dresdner Fußballer auch jede Unterstützung gebrauchen.

Der Ansturm sei weiterhin sehr groß, sagt Scholze. Täglich würden die Geschäftsstelle neue Anträge erreichen. Die Euphorie um den schwarz-gelben Traditionsverein sei durch den Zweitligaaufstieg und den Erfolg im DFB-Pokal über Bayer Leverkusen nochmals stark gewachsen. Nun ist Dynamo seit einigen Wochen der größte Verein der neuen Bundesländer, so Scholze.

Mitgliedsnummer 10.000 heißt Angelika Voigt, ist 35 Jahre alt und kommt aus Sebnitz. Ihr erstes Dynamo-Spiel erlebte sie 1990 gemeinsam mit ihrem Großvater. Durch die Mitgliedschaft wolle sie ihre Nähe zum Verein ausdrücken. Als Dankeschön soll Frau Voigt in der Halbzeitpause des Berlin-Spiels aus den Händen von Dynamo-Präsident Andreas Ritter und Vizepräsidentin Diana Schantin zwei VIP-Karten für ein Spiel ihrer Wahl und ein getragenes Original-Trikot eines Dynamo-Spielers mit den Unterschriften der Mannschaft erhalten.

Der Dynamo-Präsident sagte in einer ersten Reaktion: „Mich erreichte die Nachricht über das 10.000. Mitglied im Urlaub. Meine Freude und Begeisterung darüber waren so groß, dass ich spontan zum Hörer gegriffen habe, um Frau Voigt die Glückwünsche des Präsidiums vorab zu übermitteln. Wir sind stolz und glücklich, innerhalb kürzester Zeit so viele neue Mitglieder gewonnen zu haben."

Angelika Voigt ergänzte: „Mein erster Gedanke war, dass mich da jemand veralbern möchte. Doch dann wurde mir so langsam bewusst, dass Präsident Andreas Ritter tatsächlich am Telefon war. Danach habe ich mich nur noch riesig gefreut! Jetzt fiebere ich natürlich dem Spiel gegen Union mit besonderer Spannung entgegen."

Freitagabend geht es los, 18 Uhr erfolgt der Anpfiff. Der Verein rechnet mit 29.000 Zuschauern. Zudem findet in der ersten Halbzeitpause eine Gedenkminute für den 78-jährigen Rentner statt, der im Pokalspiel gegen Leverkusen einen Herzinfarkt erlitten hatte und in der Folge verstorben ist.

bw

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