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Dynamo Dresden feiert beim 1:1 in Ingolstadt verdienten Punktgewinn

Dynamo Dresden feiert beim 1:1 in Ingolstadt verdienten Punktgewinn

Mit dem ersten Auswärtssieg seit dem 25. August 2012 wurde es zwar nichts, dennoch fuhr Dynamo Dresden am Samstagnachmittag nicht unzufrieden nach Hause. Beim FC Ingolstadt erbeuteten die Schwarz-Gelben einen Punkt, trennten sich von den "Schanzern" 1:1 (0:1).

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Dynamo hat in Ingolstadt einen wertvollen Punkt gerettet

Quelle: dpa

Vor 6300 Zuschauern im Audi-Sportpark, darunter 2100 friedliche Dynamo-Fans, waren die bereits am Donnerstag angereisten Gäste anfangs schwer ins Spiel gekommen.

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Dynamo Dresden holt in Ingolstadt ein 1:1

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Das Team von Trainer Peter Pacult gab die erste Halbzeit klar an die Hausherren ab und ging mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Moritz Hartmann hatte die Bayern in Führung gebracht, nachdem Dynamo-Schlussmann Benjamin Kirsten unglücklich ausgerutscht war. "Das 1:0 haben wir selber geschossen", ärgerte sich Pacult, der vor dem Seitenwechsel noch mehrere gute Einschussmöglichkeiten der Gastgeber hatte mitansehen müssen.

Als die Mannschaften auf den Platz zurückkehrten, drehte Dynamo aber gewaltig auf und ließ die Bajuwaren nicht mehr zur Entfaltung kommen. Die Dresdner bestimmten das Spiel klar, konnten aber kaum Torgefahr erzielen, weil die groß gewachsenen Abwehrspieler der Hausherren viele hohe Bälle klären konnten und Dynamo der letzte Pass einfach nicht gelingen wollte. Der verdiente Ausgleich fiel spät, als der eingewechselte Tobias Müller den Ball auf den sonst wenig effektiven Idir Ouali spielte, der von der rechten Seite ins lange Eck traf (83.). Es war das vierte Saisontor des Franko-Algeriers.

In der Schlussphase war für Dynamo sogar noch mehr möglich, doch am Ende mussten die Sachsen mit dem neunten Auswärtspunkt zufrieden sein. Peter Pacult war es: "Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment für diese Leistung machen." Der Österreicher fügte an: "Wir haben hier 57 Prozent Ballbesitz, waren 75 Minuten lang die bessere Mannschaft, auch wenn wir uns kaum klare Chancen herausspielen konnten." Filip Trojan, in der Pause für den schwachen Tobias Kempe gekommen, sagte: "Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, was man in der Zweiten Liga zeigen sollte." Linksverteidiger Sebastian Schuppan war ein wenig traurig: "Wenn wir immer so gespielt hätten, würden wir nicht da stehen, wo wir stehen."

Im Rennen um den Klassenerhalt sind die Schwarz-Gelben als 16. mit dem Remis weiter drei Punkte hinter der Nichtabstiegszone zurück. Bei elf ausstehenden Spielen hat die Pacult-Elf somit weiter gute Chancen, das große Ziel zu schaffen. In einer Woche kommt nun der Tabellenzweite Hertha BSC nach Dresden. Mit einer ähnlich engagierten Leistung wie in der zweiten Halbzeit von Ingolstadt und etwas mehr Zug zum Tor könnte die Mannschaft auch dann etwas für das eigene Punktekonto tun.

Jochen Leimert

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