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Dynamo Dresden fährt 136 Kilometer Umweg zum Testspiel gegen Budweis

Dynamo Dresden fährt 136 Kilometer Umweg zum Testspiel gegen Budweis

Die guten Nachrichten zuerst: Die Stammelf von Dynamo Dresden hat die Generalprobe für den scharfen Start am Freitag gegen Greuther Fürth gewonnen.

Senftenberg/Dresden .

Von Jochen Leimert

Senftenberg/Dresden (DNN). Die guten Nachrichten zuerst: Die Stammelf von Dynamo Dresden hat die Generalprobe für den scharfen Start am Freitag gegen Greuther Fürth gewonnen. Beim 3:0 (1:0)-Sieg gegen den gleichnamigen tschechischen Erstligisten aus Budweis hat sich auch kein Spieler verletzt. Dennoch war Trainer Ralf Loose nach dem Abpfiff auf dem Kunstrasenplatz an der Dresdner Pfotenhauerstraße nicht gut gelaunt. Wieder einmal hatten die Schwarz-Gelben bei der Spielorganisation eine Panne erlebt.

Gern hätte Loose auf Naturrasen kicken lassen, wie es auch gegen Fürth der Fall sein wird. Nach der Absage aus Wilsdruff hatte Dynamo kurzfristig den Michael-Bautz-Sportpark in Senftenberg angesteuert. Doch als die Fans an der Harbig-Straße einparkten, fuhr der Mannschaftsbus um 13.40 Uhr zurück nach Dresden. Die überraschten Anhänger und einige Polizisten schüttelten nur die Köpfe.

Was war passiert? Der Platz war zwar eisfrei, aber hart und uneben. Beiden Trainer gefiel er gar nicht. "Heute war es so, dass der Gegner - wie ich auch - gesagt hat, dass es zu gefährlich ist", begründete Loose die neuerliche Verlegung. Das Verletzungsrisiko erschien ihm zu groß. Zweitliga-Referee Daniel Siebert aus Berlin zeigte Verständnis: "Der Platz war bespielbar, aber weit entfernt von professionellen Bedingungen." Er pfiff die für 14 Uhr geplante Partie schließlich um 15.30 Uhr in der Johannstadt auf Kunstrasen an. "Großes Kompliment an die Schiedsrichter, die das mitgemacht haben. Großes Kompliment auch an den Gast, der noch hierher gefahren ist", bedankte sich Loose. Ihm taten auch die Fans leid, die umsonst in Senftenberg eingerückt waren. Die 216 Zuschauer in Dresden, darunter der von Senftenberg nachgereiste Fürther Spielbeobachter, mussten dann auch noch eine Weile auf Akzente der Schwarz-Gelben warten. Robert Koch schoss nach Fort-Pass erst kurz vor der Pause das 1:0 (40.), Zlatko Dedic traf kurz danach nur die Latte (47.). Nach Schuppan-Flanke köpfte der Slowene aber das 2:0 (60.), bevor Gerrit Müller nach Jungnickel-Zuspiel das 3:0 glückte (89.). Ralf Loose blieb dennoch kritisch: "In der ersten Halbzeit war bei uns noch viel Sand im Getriebe." Budweis, das erst am 25. Februar wieder in den Punktspielbetrieb einsteigt, sei auch nicht vom Kaliber der Fürther gewesen. "Wir müssen uns erheblich steigern", glaubt der Trainer.

Im Pirnaer Tröger-Stadion wird Loose heute ab 14 Uhr der zweiten Reihe gegen den polnischen Zweitligisten aus Liegnitz eine Chance geben. Mit dabei ist auch Torjäger Mickael Poté, der nach einer Blessur im Training gestern noch geschont wurde. Zeigen soll sich erstmals Neuzugang Vujadin Savic.

Dresden: Hesl - Gueye (82. Möckel), Brégerie, Jungwirth, Schuppan - Papadopoulos, Fiel (82. Jungnickel) - Koch, Trojan (82. Müller) - Dedic, Fort (75. Walch)

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2012

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