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Dynamo Dresden erwirkt Mahnbescheide gegen Ex-Geschäftsführer Maas, Minge und Hendel

Dynamo Dresden erwirkt Mahnbescheide gegen Ex-Geschäftsführer Maas, Minge und Hendel

Die früheren Dynamo-Geschäftsführer Bernd Maas, Ralf Minge und Markus Hendel holt offenbar die Vergangenheit ein: Ihr Ex-Verein beantragte gegen sie einen Mahnbescheid, um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler während ihrer Amtszeit nicht verjähren zu lassen.

Dresden . Dresden (DNN/JOL). Die früheren Dynamo-Geschäftsführer Bernd Maas, Ralf Minge und Markus Hendel holt offenbar die Vergangenheit ein: Ihr Ex-Verein beantragte gegen sie einen Mahnbescheid, um einen möglichen Anspruch im Zusammenhang mit Prämienzahlungen an Spieler während ihrer Amtszeit nicht verjähren zu lassen. Dynamo bedauert in einer Erklärung, "dass es im Vorfeld durch den Verein nicht gelungen ist, eine anderweitige Möglichkeit der sogenannten Verjährungsunterbrechung herbeizuführen, so dass der Mahnbescheid zwar die letzte, aber nicht die optimale Lösung zur Unterbrechung der Verjährung war". Der Verein betonte, dass die persönliche Integrität des Trios nicht infrage stehe, aber ein Mitgliederbeschluss zur Aufarbeitung der Zeit zwischen 2007-09 den Mahnbescheid notwendig gemacht habe. In den Spielzeiten 2007/08 und 2008/09 hatte Dynamo erhebliche Verluste gemacht. Die Saison 2007/08 schloss der Klub mit 1,972 Millionen Euro Minus, das Folgejahr noch mit einem Fehlbetrag von 749 000 Euro ab. Ohne einen Kredit der Stadt über 1,25 Millionen Euro und die Antrittszahlung des neuen Vermarkters Sportfive hätte der damalige Drittligist Insolvenz anmelden müssen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.01.2012

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