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Dynamo Dresden – der Saisonrückblick: Wer war der Beste?

Dynamo Dresden – der Saisonrückblick: Wer war der Beste?

Die Zweitliga-Saison 2011/12 ist Geschichte. Lediglich in zwei Relegationsduellen werden noch zwei Teams für die nächste Spielzeit ermittelt. Für Dynamo Dresden verlief die Saison mehr als erfolgreich: Der Abstiegskandidat schließt das Jahr souverän auf Rang neun ab – besser als selbst von vielen Fans erhofft.

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Wer war der beste Dynamo in der Saison? Wir lassen Sie abstimmen!

Quelle: dpa

Es wird Zeit zurückzublicken. Im finalen Teil unserer Reihe fragen wie Sie: Wer war der Beste in der Saison?

Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport. Doch wie immer ragen einige Akteure heraus, seien es die besten Torschützen, der Top-Verteidiger oder die Männer außerhalb des Grünen Rasens. Wir fragen daher auf Facebook: Wer war für Sie der Dynamo-Akteur der Saison?

Wie wäre es zum Beispiel mit Benny Kirsten ? Für den Aufstiegskeeper begann die Saison denkbar schlecht – mit einer hartnäckigen Verletzung. Fast ein halbes Jahr lang fiel er aus, zudem galt Kirsten nur als Nummer drei hinter Eilhoff und Hesl. Nachdem sich beide Konkurrenten jedoch verletzt hatte, schlug Kirstens große Stunde: Zum Saisonende hin bewies das Dynamo-Urgestein, dass er definitiv Zweitliga-Niveau hat.

Oder Robert Koch : Als er 2009 zu Dynamo wechselte, hätte ihm wohl keiner zugetraut, einmal ein Schlüsselspieler eines Zeitligateams zu sein. Tolle Tore, ein riesiges Laufpensum und eine hervorragende Einstellung machen ihn im Dynamo-Mittelfeld nahezu unersetzlich.

Unersetzlich ist auch David Solga . Dabei sieht man den defensiven Mittelfeldspieler eigentlich nie glänzen. Unaufgeregt und unauffällig ackert er auf der „6er-Position“ und sorgt dafür, dass Dynamos Offensivleute vorn glänzen können.

Auch das Sturmduo Mickael Poté und Zlatko Dedic verdient eine Erwähnung. Der beim VfL Bochum ausgemusterte Dedic traf 13 Mal, nur vier Spieler waren ligaweit besser. Auch Poté spielte eine starke Saison. Zehn Treffer konnte er verbuchen und wird nun von einigen Top-Clubs gejagt. Dynamo will ihn aber auf jeden Fall halten.

Hinten hält Romain Brégerie den Laden zusammen. Der 1,90 Meter große Franzose war vom ersten Tag an Chef der Abwehr und sorgte mit dafür, dass Dynamo auch nächste Saison zweitklassig bleibt.

Ralf wer? Kaum einer in Dresden wusste bis zum April 2011, wer Ralf Loose ist. Doch der gebürtige Dortmunder schaffte erst den Aufstieg und formierte danach ein Team, das mit schnellem und offensiv geprägtem Konterspiel die Fans begeistert. Loose hat den Kader dabei völlig umgebaut, ohne Integrationsfiguren zu vernachlässigen.

Und was wäre Dynamo ohne seine Fans ? Lautstark, zahlreich und mit vielen, vielen Ideen unterstützen sie ihr Team. In der Zuschauertabelle steht Dynamo unter den ersten drei, bei Heimspielen sind die Fans noch kilometerweit zu hören. Leider sorgt ein Teil der Szene regelmäßig für Negativschlagzeilen. Aber Dynamo wäre nicht Dynamo, wenn die Fans nicht sogar Strafen wie ein Geisterspiel gegen Ingolstadt in eine bundesweit beachtete Aktion für ihren Verein verwandeln würden.

Damit schließen wir unseren fünfteiligen Saisonrückblick ab. In den vorangegangenen Teilen hatten wir uns mit dem Saisonverlauf, der Mannschaft, den Fans und mit der Vereinsführung beschäftigt.

Stephan Lohse

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