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Dynamo Dresden bezieht Quartier in Tirol - Auch Torjäger Poté reist mit ins Trainingslager

Dynamo Dresden bezieht Quartier in Tirol - Auch Torjäger Poté reist mit ins Trainingslager

Mickael Poté war der Erste, der gestern um 16.32 Uhr den Mannschaftsbus der Dynamos vor dem Hotel "Panorama" am Walchsee verließ.

Walchsee.

Von Tina Hofmann, Walchsee

Walchsee (DNN). Mickael Poté war der Erste, der gestern um 16.32 Uhr den Mannschaftsbus der Dynamos vor dem Hotel "Panorama" am Walchsee verließ. Ob das ein gutes oder schlechtes Omen ist, wird sich wohl erst in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Zumindest ist der Nationalstürmer des Benin mit nach Österreich gereist und absolvierte gestern mit Physiotherapeut Tobias Lange eine schweißtreibende Laufeinheit, während die anderen 23 Spieler bereits an den Ball durften.

"Eigentlich ist die Situation jetzt klar, auch vom Aufsichtsrat her", war das Einzige, was Trainer Ralf Loose gestern zu entlocken war. Einen Tag zuvor hatte Dynamo ein Transferangebot von Erstliga-Aufsteiger Greuther Fürth abgelehnt. Am gestrigen Abend setzte sich der Coach mit dem Stürmer aber noch einmal zusammen, um ein "lockeres" Gespräch zu führen.

Begonnen hatte Tag eins der Tirol-Reise um 7.30 Uhr mit der Abfahrt aus Dresden. Um 12.45 hielt der Mannschaftsbus zunächst im bayerischen Greiling, damit sechs Spieler noch den obligatorischen Laktattest nachholen konnten. Um 15 Uhr ging es dann weiter über die deutsch-österreichische Grenze nach Walchsee, wo das Team in den kommenden neun Tagen vor allem in den Bereichen Technik und Taktik arbeiten soll.

Bereits am Mittwoch waren Zeugwart Maik Hebenstreit und Physiotherapeut Tobias Lange angereist, um die rund 1500 Kleidungsstücke und das medizinische Equipment ins Hotel zu bringen. 180 Rollen Tape-Verband, 90 Rollen Gazofix, 15 bis 20 Tuben Salbe, 50 Dosen Getränkepulver, ein Medizinkoffer mit diversen Schmerztabletten sowie zwei Stromgeräte zur Behandlung, drei Massageliegen und unzählige Fläschchen Massageöl mussten mit nach Tirol, damit die drei Physiotherapeuten auf alle Eventualitäten vorbereitet sind. Noch ehe die Mannschaft vorfuhr, hatte Lange bereits acht Kilometer rund um den Walchsee inspiziert, um eine geeignete Laufstrecke für die Spieler zu finden, doch da die Wege größtenteils asphaltiert sind, war wohl noch nicht das Richtige dabei.

Mit dem Trainingscamp startet die "heiße Phase" der Vorbereitung. "Der Schwerpunkt in der kommenden Woche wird auf dem spielerischen Element liegen. Die Testspiele gewinnen an Bedeutung und ich möchte natürlich eine Formation für den Saisonstart finden", erklärte Loose. Er rechnet in Österreich mit einigen Testspielern. Bereits mit im Bus an den Walchsee saß der Kanadier Tosaint Ricketts, wobei Loose sofort klarstellte, dass er kein Ersatz für Poté wäre. "Wenn, dann geht er als fünfter Stürmer in die Saison. Er hat noch große technische und taktische Defizite. Wenn eine Verpflichtung klappt, dann wird das unser Budget nicht zu groß belasten", erklärte 49-Jährige.

Ab heute wird der Coach seine Spieler in drei Einheiten pro Tag "quälen", wobei morgens ein Lauf auf dem Programm steht, um 10 und 16 Uhr folgen die fußballspezifischen Einheiten. Zwischen diesen können die 24 mitgereisten Kicker die Annehmlichkeiten des Hotels genießen, das über eine große Thermenlandschaft sowie ein Hallenbad mit Whirlpool verfügt. Auch eine Tennishalle sowie ein Golfplatz ist verfügbar.

Laut den "Wolfsburger Nachrichten" möchte Dynamo den 22-jährigen mazedonischen Linksaußen Ferhan Hasani vom VfL Wolfsburg ausleihen. Hasani spielte im Juni noch in der U21-Auswahl seines Heimatlandes.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.07.2012

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