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Dynamo Dresden begrüßt neues DFL-Sicherheitskonzept, aber nicht bedingungslos

Dynamo Dresden begrüßt neues DFL-Sicherheitskonzept, aber nicht bedingungslos

Mit einer weitgehenden Zustimmung hat Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden auf das neue Konzept „Stadionsicherheit“ der Deutschen Fußball-Liga (DFL) reagiert.

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Quelle: Stephan Lohse

Wie der Verein in einer Mitteilung jedoch klar machte, stellt man vier Punkte infrage. „Vor dem Hintergrund unserer vereinsintern geführten inhaltlichen Diskussion bin ich zuversichtlich, dass wir zwölf dieser Anträge vorbehaltlos zustimmen können. Lediglich die Anträge Nummer 5, 8, 13 und 14 bedürfen einer eingehenderen Prüfung und Abstimmung“, erklärte Geschäftsführer Christian Müller.

In den monierten Punkten geht es um die Einbeziehung von Gastvereinen bei Sicherheitsspielen, die Zuschauerkontrollen vor dem Stadion, die Einrichtung einer ständigen Kommission „Stadionerlebnis“ und um die Möglichkeit, das Kartenkontingent für Gästefans zu beschränken.

Das Antragspaket, das insgesamt 16 Punkte beinhaltet, wird auf der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes am 12. Dezember zur Abstimmung gestellt. Dynamo wird durch Präsident Andreas Ritter und Müller vertreten. Dennoch sieht der Geschäftsführer das Gesamtpaket positiv. „Ich glaube, dass vorbehaltlich kleinerer Abänderungen das gesamte Antragspaket für unseren Verein, aber auch für andere, die bisher, teilweise sehr pauschal, Kritik geäußert haben, zustimmungsfähig sein wird“, schätzte er ein.

Die noch zu klärenden Punkte sollen gemeinsam mit Vertretern der aktiven Fanszene sowie den Gremien und Vereinsmitarbeitern in Dresden noch einmal diskutiert werden.

Die Fans hingegen protestieren weiter vehement gegen die Pläne der DFL. Im Rahmen einer bundesweiten Fan-Aktion blieb es auch beim Dynamo-Heimspiel am Dienstagabend fast eine Viertelstunde lang still. Aus Protest gegen das ihrer Meinung nach fehlende Mitspracherecht hatten die Fans in allen Stadien der ersten und zweiten Liga für 12:12 Minuten geschwiegen.

dpa / sl

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