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Dynamo Dresden bangt nach Heimspiel gegen 1860 München um Torjäger Mickael Poté

Dynamo Dresden bangt nach Heimspiel gegen 1860 München um Torjäger Mickael Poté

Dynamo Dresden hat den ersten Zähler der neuen Zweitligasaison teuer erkauft. Denn beim 2:2 am Montagabend gegen 1860 München musste Torjäger Mickael Poté in der 75. Minute verletzt ausgewechselt werden.

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Dynamo Dresden bangt nach dem Spiel gegen 1860 München um Mickael Poté.

Quelle: dpa

Vor dem DFB-Pokalspiel beim Chemnitzer FC bangt Trainer Ralf Loose nun um seinen besten Stürmer, der mit einer Handblessur vom Feld musste.

Hinzu kommt der Ärger über den verschenkten Sieg gegen die Münchner „Löwen“. Dynamo war vor knapp 10.000 Zuschauern zwar das bessere Team, hätte sich am Ende aber auch nicht über eine Niederlage beklagen dürfen. Die Gäste hatten zwar kaum etwas vom Spiel, verbuchten aber die besseren Chancen. Dynamo-Keeper Benny Kirsten musste gleich mehrfach sein ganzes Können aufbieten, war aber bei zwei Kontern machtlos.

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Die SG Dynamo Dresden hat im ersten Heimspiel der neuen Zweitligasaison den Sieg knapp verpasst. Die Schwarzgelben spielten am Montagabend im heimischen Glücksgas-Stadion trotz Überlegenheit nur 2:2 gegen den TSV 1860 München.

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Spielern und Trainer missfiel dabei vor allem die Naivität bei den Gegentoren. Ein Lehrgeld, das in der zweiten Saison im deutschen Unterhaus des Fußballs eigentlich nicht mehr gezahlt werden sollte. „Wir haben vieles richtig gemacht, aber in den entscheidenden Situationen haben wir uns selten dumm angestellt“, sagte Sebastian Schuppan.

„Es kann nicht sein, dass wir selbst am Ball sind und dann so ein Ding bekommen. Da muss man foulen, das Spiel irgendwie unterbrechen oder den Ball in den eigenen Reihen halten“, schimpfte Schuppan weiter. Der Rechtsverteidiger hofft, dass vor dem schweren Pokalspiel am Montag bei Drittligist Chemnitzer FC schnell der Schalter umgelegt werden kann. „Wir müssen das abschütteln, analysieren, und beim nächsten Mal darf es nicht mehr passieren“, erklärte der 26-Jährige.

Die größten Sorgen machen sich Coach und Mannschaft aber um Goalgetter Poté. Nach seiner Verletzung brachten die Dresdner im Offensivspiel gar nichts mehr zustande. „Es war auch hinten ein heilloses Durcheinander, ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte“, sagte Loose. Zudem stehen bei einem Ausfall von Poté mit Pavel Fort und Ergänzungsspieler Hasan Pepic nur noch zwei gelernter Stürmer im Kader. Auch das offensive Mittelfeld zeigt im Abschluss bislang Schwächen. Ein zweiter Stürmer wie es Zlatko Dedic in der Vorsaison war, wurde auch gegen 1860 München deutlich vermisst.

Noch bis zum 31. August hat Dynamo Dresden Zeit, auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Trainer Ralf Loose wird nun umso sehnlicher hoffen, dass sein Sportchef Steffen Menze schnellstmöglich fündig wird.

dpa / sl

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