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Dynamo Dresden: Trainer und Mannschaft bei Dresdner Sportlergala ausgezeichnet

Dynamo Dresden: Trainer und Mannschaft bei Dresdner Sportlergala ausgezeichnet

Den 1:0-Sieg in Aachen feierten die Protagonisten der SG Dynamo Dresden wie einen Titelgewinn. Trainer und Betreuer stürmten auf den Rasen und umarmten die Spieler, die dann mit einem „Dauergrinsen" in die Kabine gingen.

„Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn da noch was passiert. Deswegen sind wir alle wahnsinnig glücklich, zufrieden und stolz. Es hätten nicht viele damit gerechnet, dass wir am 28. Spieltag gerettet sind", erklärt Kapitän Cristian Fiel.

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Dresdens Zlatko Dedic (22) köpft an Aachens Torwart Boy Waterman vorbei zum 1:0 ein. Links steht Teamkollegen Maik Kegel.

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Auch wenn der Fußball-Zweitligist nach drei sieglosen Spielen endlich wieder gewonnen hat, rein rechnerisch ist die Ziellinie noch nicht ganz erreicht. Dresden steht nach dem zehnten Saisonsieg mit 36 Punkten auf Tabellenrang neun und hat 15 Zähler Vorsprung vor einem direkten Abstiegsplatz, 13 vor dem Relegationsrang. Sechs Spieltage stehen noch auf dem Programm. Dynamo-Trainer Ralf Loose hob zuletzt zwar immer warnend den Finger, doch sein Tenor ist: „In dieser Saison sind keine 40 Punkte für den Klassenerhalt nötig." Sechs Spieltage vor Schluss konnte Loose sogar neue Erkenntnisse gewinnen, denn Maik Kegel, der den gesperrten Robert Koch ersetzte, zeigte eine gute Partie. So sah es auch der Kapitän. „Er hat im Spiel bewiesen, dass er ein überragender Fußballer ist. Er hat fünf, sechs Wochen nicht gespielt, wird dann reingeschmissen. Wenn du dann so eine Partie ablieferst, musst du ein Granatenkicker sein. Hut ab vor dem Jungen", schwärmte Fiel. Um Kegel gab es vor allem in der Winterpause Diskussionen, da er Dresden verlassen wollte und mehrere Angebote hatte, Dynamo ihn aber nicht ziehen ließ. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft im Sommer aus, Fiel hofft, dass es für das Talent aus dem eigenen Nachwuchs in Dresden weiter geht. Am Samstag gab es für Dynamo noch einen weiteren Grund zum Jubeln. Loose wurde bei der Dresdner Sportlergala zum Trainer des Jahres gekürt, das Team als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet. „Es freut mich sehr, da es ein Publikumspreis ist, doch ohne das Team um mich herum und die Mannschaft hätte ich die Ehrung nicht bekommen. Mit großer Moral haben wir den Aufstieg in die zweite Liga geschafft und ich bin froh, dass wir mit dem möglichen Klassenerhalt den nächsten Schritt gemacht haben", sagte Loose nach der Auszeichnung.

Tina Hofmann, dpa

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Der Dresdner Romain Bregerie (r) und Münchens Benjamin Lauth im Zweikampf um den Ball.

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