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Dynamo Dresden: Trainer Pacult hat gegen Union Berlin die Qual der Wahl

Dynamo Dresden: Trainer Pacult hat gegen Union Berlin die Qual der Wahl

Das Stadion ist ausverkauft, die Stimmung bei Dynamo bestens, Personalsorgen gibt auch es keine - Union Berlin kann getrost kommen. Im Duell der beiden Kultklubs aus dem Osten (Anpfiff 18.30 Uhr) laufen die Schwarz-Gelben mit Zuversicht auf.

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Getümmel auf dem Trainingsplatz im Großen Garten: Bei Dynamo Dresden sind bis auf Neuling Mohamed Amine Aoudia alle Mann gesund und fit.

Quelle: soccerfoto.de

Trainer Peter Pacult hofft, dass die Mannschaft die respektable Heimbilanz seit seiner Rückkehr im Dezember 2012 weiter aufpolieren kann. Sechs Siegen stehen nur drei Unentschieden und eine Niederlage (0:2 gegen Köln Mitte März) gegenüber. Das gibt Selbstvertrauen, das gibt Sicherheit.

Pacult freut sich, dass er endlich mal aus dem Vollen schöpfen kann, denn Stürmer Zlatko Dedic (Gürtelrose) und Innenverteidiger Adnan Mravac (Fleischwunde am Knie) trainieren seit Tagen wieder mit und dürfen zumindest mit einem Kurzeinsatz liebäugeln: "Beim Personal sind alle Mann bis auf Aoudia, der erst am Montag zu uns gestoßen ist, an Bord." Bei der Bekanntgabe des Kaders wird er deshalb in einige enttäuschte Gesichter blicken müssen. "Da wird es schon die ersten Härtefälle geben", glaubt Pacult. "Es ist aber erst einmal positiv, wenn alle fit sind. Das ist ein Zeichen für unsere gute Arbeit, aber das ist natürlich nicht angenehm für die Spieler, die nicht dabei sind", meint der Wiener, der in der Vergangenheit selten über eine so große Auswahl verfügte.

Die beiden Unentschieden gegen Köln und in Bochum (jeweils 1:1) sieht der Trainer gleichfalls als Bestätigung an, dass die kurze Vorbereitung trotzdem qualitativ hochwertig war und die Truppe ehrgeizig ist: "Wir haben bei zwei Spielen schon gezeigt, dass wir natürlich eine andere Saison spielen wollen als die letzte." Dass es bei Dynamo nicht nur um seine Person ruhig geworden ist, erleichtert ihm das Arbeiten: "Im Moment gibt es eine sehr positive Stimmung und ich hoffe, dass sie auch anhält."

Der erste Heimdreier würde das derzeit entspannte Klima garantiert weiter verbessern. Um die Unioner, die für viele Geheimfavorit auf den Aufstieg sind, auszubremsen, will Pacult sich auch noch einmal mit Christoph Menz zusammensetzen. Der Defensivallrounder kam erst vor wenigen Wochen von Union und könnte heute gegen seinen alten Kumpel Torsten Mattuschka auflaufen. Viel Neues erwartet Pacult aber nicht, er fühlt sich bestens informiert: "Es hat sich ja bei Union namentlich bis auf drei, vier Positionen nicht viel verändert, von der Spielweise auch nicht. Dafür haben wir ja unseren Christian Walter, der das Scouting und die Videoanalyse macht. Es geht um Kleinigkeiten, die wird mir Christoph sicher sagen können."

Mit Menz, den er zweimal in der Startelf aufbot, ist Pacult sehr zufrieden: "Ich freue mich, dass er sich für uns entschieden hat. Er arbeitet sich immer besser in die Mannschaft rein und hat schon einen gewissen Status in dieser Mannschaft." Der Österreicher hofft, dass Menz da weitermacht, wo er in den letzten Spielen aufgehört hat: "Das sah schon sehr positiv aus." Und Menz hat sich für heute vorgenommen, Mattuschka zumindest aus dem Spiel heraus keinen Treffer zu gestatten, "bei Standards kann man das schwer verhindern". Gegen den Berliner Kunstschützen (letztes Jahr 10 Saisontore) muss dann besonders Benjamin Kirsten hellwach sein.

Schiedsrichter ist heute Peter Sippel aus München. 2000 Fans aus Berlin werden erwartet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.08.2013

Jochen Leimert

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