Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 13 ° Regen

Navigation:
Google+
Dynamo Dresden: Trainer Pacult hadert mit dem Schiedsrichter

Dynamo Dresden: Trainer Pacult hadert mit dem Schiedsrichter

Steffen Menze hat wohl geahnt, was da noch kommt. Zur Pause lobte Dynamos Sportlicher Leiter sein Team keineswegs über den grünen Klee, sondern warnte: "Wir müssen vor allem aufpassen, dass wir nicht in einen Konter rennen, der FSV hat wirklich sehr schnelle Leute.

Frankfurt/Main.

" Menzes Befürchtungen wurden Realität, vor allem Oualis Aussetzer damit böse besttraft. "Das war unkonzentriert, ist eigentlich nicht zu entschuldigen", kritisierte auch der Manager der SGD den Franzosen.

Nach dem Abpfiff herrschte vor allem Ratlosigkeit. "Es fällt mir immer schwer, Niederlagen zu erklären, heute fällt mir gar nichts ein", meinte Dynamo-Torwart Benjamin Kirsten auf dem Weg in die Kabine, "vor allem ist es schade, dass wir den Rückenwind der letzten Wochen nicht weiter ausnutzen konnten. Trotzdem gilt: Wir müssen das schnell abhaken, uns voll und ganz auf die nächste Aufgabe konzentrieren." Cristian Fiel bekannte: "Ich müsste eigentlich hier stehen und über unseren Sieg reden. Diese Niederlage ist nicht zu verstehen, vor allem nicht nach so einer wirklich ganz starken ersten Halbzeit."

Mit dem Schiedsrichtergespann haderte Peter Pacult, vor allem weil ein Tor von Dmitri Khlebosolov wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. "Das wäre der Anschlusstreffer gewesen, 1:2 oder 0:3 - das ist ein großer Unterschied, zumal noch genug Zeit gewesen wäre", schimpfte der Dynamo-Trainer. Der eingewechselte Weißrusse war bei seinem Debüt ein erfrischendes Element im Dresdner Spiel, das Tor blieb ihm versagt. Die Abseitsentscheidung war falsch. Zum anderen aber hatte sich Patric Klandt wegen des Referee-Pfiffs schon vor Khlebosolovs Schuss entspannt, der FSV-Keeper hätte wohl noch eingreifen können.

Letztlich musste aber auch Pacult anerkennen: "In der zweiten Halbzeit hat uns die Verbissenheit in den Zweikämpfen gefehlt. Das ist eine böse Niederlage." Dass Sascha Stegemann vor allem vor der Pause wirklich ziemlich kleinlich entschied und einige (saubere) Zweikämpfe der Schwarz-Gelben als Fouls bewerte, ändert an dieser Einschätzung nichts. "Wir haben schlecht in die Partie gefunden und hatten verdammt viel Glück nicht in Rückstand zu geraten", zollte Pacults Gegenüber Benno Möhlmann den Dresdnern Respekt.

Kaufen kann sich Dynamo dafür nichts, der Rückstand auf Aue ist auf drei Zähler angewachsen. Um die Relegation jetzt noch zu vermeiden, müssen in den letzten drei Partien wohl drei Siege her. Der erste schon am Freitagabend im Glücksgas-Stadion gegen den SC Paderborn. Peter Pacult braucht dabei einen neuen Taktgeber im defensiven Mittelfeld, Cristian Fiel ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2013

tom

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr