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Dynamo Dresden: Robert Koch greift wieder an

Dynamo Dresden: Robert Koch greift wieder an

Bisher ist es nicht die Saison von Dynamo Dresden - und auch nicht die von Robert Koch. War der Oberlausitzer in den letzten Jahren noch einer der wichtigsten Leistungsträger, so muss der Offensivspieler in dieser Spielzeit mit Formschwankungen und Verletzungspech kämpfen.

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Dresden. Von Jochen Leimert

Dresden. Bisher ist es nicht die Saison von Dynamo Dresden - und auch nicht die von Robert Koch. War der Oberlausitzer in den letzten Jahren noch einer der wichtigsten Leistungsträger, so muss der Offensivspieler in dieser Spielzeit mit Formschwankungen und Verletzungspech kämpfen. Umso motivierter gab sich der 26-Jährige, als er vergangene Woche beim Trainingsauftakt erschien. Nach sechswöchiger Zwangspause war Koch froh, dass er ohne klobigen Spezialschuh wieder bei der Truppe sein konnte: "Es war schön, alle mal wiederzusehen." Der Syndesmose-bandanriss im linken Knöchel, den sich der Rechtsaußen am 20. November im Training zugezogen hatte, ist gut ausgeheilt: "Ich kann wieder alles machen. Der Fuß muss noch getaped werden, aber das ist nur zur Sicherheit", berichtet Koch. Schmerzen habe er keine mehr: "Ich kann beschwerdefrei trainieren."

Dass der Körper hier und da mal zwickt und so Signale des Unbehagens sendet, das bekam Koch schon beim Laktattest im Steyer-Stadion mit: "Ich fand es schlimmer als bei den letzten Laktattests, weil ich lange nichts gemacht habe." Zwar weilte er bis zum Jahreswechsel fast täglich im Rehazentrum, aber mehr als Strombehandlung, Massagen, Lymphdrainagen, Bewegungsbäder und etwas Oberkörpertraining waren nicht drin. "Deswegen war der Laktatwert auch nicht so gut wie sonst, aber trotzdem noch zufriedenstellend." Warum das Konditionswunder Koch noch nicht in allerbester Form sein kann, darüber ist das neue Trainerduo auch genau im Bilde: "Die Trainer wussten, was los ist, der Cheftrainer hat zu mir gesagt, dass mein vorletzter Wert super war und der letzte immer noch gut ist", so der Profi, den Peter Pacults Vorgänger Ralf Loose zum Kapitän machte.

Für das neue Jahr hat sich der ehrgeizige Blondschopf viel vorgenommen: "Ich will wieder spielen, wenn möglich immer von Anfang an, meinen Stammplatz behalten. Dazu gilt es, im Training Gas zu geben. Natürlich wollen wir mit Dynamo die Zweite Liga halten - und persönlich wünsche ich mir mal ein paar Erfolgserlebnisse." Damit meint Koch Tore, von denen er vergangene Saison gleich acht erzielte. In dieser Seuchensaison traf er bislang erst einmal beim 3:0 im Pokal in Chemnitz, aber er weiß: Jeder Torerfolg in den ausstehenden 15 Punktspielen kann für Dynamo überlebenswichtig sein.

Mickaël Poté ist leicht angeschlagen und ließ die Einheit gestern Nachmittag aus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.01.2013

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