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Dynamo Dresden: Pressing für den Klassenverbleib

Dynamo Dresden: Pressing für den Klassenverbleib

Der Kader ist ausgemistet, die Disziplin zurück und dennoch bleiben viele Fragen offen. Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat nach nur kurzer Vorbereitungszeit unter dem neuen Trainer Peter Pacult noch 15 Spiele Zeit, um den Worst Case zu vermeiden.

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Am Freitag startet Dynamo Dresden in die Rückrundenvorbereitung. Peter Pacult gibt die Richtung vor.

Quelle: dpa

Vier Punkte Rückstand haben die Schwarz-Gelben auf einen Nichtabstiegsplatz. Am Freitag (18.00 Uhr) gegen den MSV Duisburg soll der Start in die Mission Klassenverbleib nicht schief gehen.

„Es ist natürlich ein enorm wichtiges Spiel, aber wir dürfen auch die anderen 14 Partien nicht aus den Augen verlieren“, sagt Pacult. Der Schlüssel zum Erfolg soll ein neues System sein, der Österreicher setzt auf Pressing. Im verlängerten 17-tägigen Trainingslager in der Türkei versuchte der Trainer seinem Personal die neue Philosophie einzutrichtern. „Ihnen das einzubläuen geht nicht von heute auf morgen. Teilweise war noch eine gewisse Unordnung“, erklärt Pacult.

Das angestrebte System ist klar. Die Frage nach der Kapitänsbinde, dem Platz im Tor und der Stammelf wird der 53-Jährige aber wohl bis kurz vor der Partie offen lassen. „Auf einigen Positionen bin ich mir klar, auf anderen noch nicht“, sagt der gebürtige Wiener. Zumindest kann er auf drei Neuzugänge setzen. Der offensive Mittelfeldspieler Tobias Kempe (verpflichtet vom SC Paderborn), Offensivspieler Dimitri Khlebosolov (ausgeliehen von Spartak Moskau II) und der defensive Mittelfeldmann Denis Streker (ausgeliehen von der TSG 1899 Hoffenheim) verstärken den Kader. Petar Sliskovic (zurück zum FSV Mainz), Toni Leistner (ausgeliehen an den Halleschen FC) und Cüneyt Köz (ausgeliehen an Preußen Münster) mussten gehen.

Während Marcel Franke und Hasan Pepic in die zweite Mannschaft versetzt wurden, war der erst 19-jährige Tobias Müller aus dem eigenen Nachwuchs ein Gewinner der Vorbereitung. Der Abiturient zeigte im Sturm neben Mickael Poté mehrfach ansprechende Leistungen in den Testspielen. Steffen Menze ist bisher mit der Maßnahme Trainerwechsel zufrieden. „Es ist wieder ein neue Konkurrenzkampf entstanden und manch einer, der vorher nicht zu sehen war, gibt jetzt wieder Gas“, sagt der Sportliche Leiter. Er ist davon überzeugt, dass 36 Punkte in dieser Saison zum Klassenverbleib reichen.

„Bis zum Ende ist ein gutes Nervenkostüm gefragt. Man muss an der mentalen Stärke arbeiten und jedes Spiel als Hürde ansehen, die man überspringt, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Es ist eine 400 Meter Runde, bei der man nicht nach 20 Metern fertig ist und sagt so oder so“, meint Menze, der nicht an ein Schicksalsspiel gegen die Duisburger glaubt.

Tina Hofmann, dpa

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