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Dynamo Dresden: Koch wartet weiter auf sein erstes Ligator

Dynamo Dresden: Koch wartet weiter auf sein erstes Ligator

Die Verzweiflung stand ihm ins Gesicht geschrieben: Genervt und ratlos zugleich sank Robert Koch in der 88. Minute auf die Knie. Soeben hatte Dynamos Kapitän seinen vierten Torschuss im Spiel abgegeben - und wieder war der Ball nicht wie erhofft im Netz eingeschlagen, sondern Ingolstadts Schlussmann Ramazan Özcan hatte die Kugel entschärft und so den knappen 1:0-Sieg der "Schanzer" in Dresden gerettet.

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Robert Koch

Dresden . Dresden (DNN/JOL). Die Verzweiflung stand ihm ins Gesicht geschrieben: Genervt und ratlos zugleich sank Robert Koch in der 88. Minute auf die Knie. Soeben hatte Dynamos Kapitän seinen vierten Torschuss im Spiel abgegeben - und wieder war der Ball nicht wie erhofft im Netz eingeschlagen, sondern Ingolstadts Schlussmann Ramazan Özcan hatte die Kugel entschärft und so den knappen 1:0-Sieg der "Schanzer" in Dresden gerettet. "Das ist ungerecht. Ich denke, dass wir hier über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Wir haben einen Großteil der Chancen gehabt, Ingolstadt macht aus wenig viel", ärgerte sich Koch auch noch eine Viertelstunde nach Spielende.

Koch verkörperte in dieser Partie besser als jeder andere das, was Dynamo gegen die Oberbayern fehlte: Effektivität. Wieder einmal überzeugte der Oberlausitzer mit Leidenschaft und Fleiß, erarbeitete sich hochkarätige Torchancen, doch die Belohnung blieb dem 26-Jährigen versagt. Stark hatte er in der 7. Minute im gegnerischen Strafraum gegen den Kroaten Marino Biliskov (138 Bundes- und 148 Zweitliga-Spiele) den Ball erobert und sofort geschossen, aber aus spitzem Winkel verzogen. Dann traf er in der 59. Minute doch - aber leider nur den Pfosten. Und auch zwei Minuten vor dem Ende gegen Öczan klebte Dynamos Nummer 25 das Schusspech am Schuh. "Solche Tage gibt es - was willst du dazu noch sagen", rang Koch nach dem Abpfiff um Fassung, "die Enttäuschung ist groß."

Sein Trainer fühlte mit ihm: "Robert hat sicherlich die eine oder andere Möglichkeit gehabt. Ich finde, er hat unheimlich geackert für die Mannschaft und viel Pech gehabt", sagte Ralf Loose nach Spielschluss. Erfreut hatte der Fußballlehrer registriert, dass sich sein Spielführer wiederholt auch in Luftduellen gegen größere Gegenspieler durchsetzen konnte. Im Abschluss war das Glück jedoch nicht auf der Seite des Tüchtigen. "Da hat nicht viel gefehlt und er hätte seinen Treffer erzielt", ärgerte sich Loose, der es nur zu gern sähe, wenn neben Mickael Poté auch andere Angreifer treffen. Dass es Koch drauf hat, hat er zuletzt im Vorjahr bewiesen, als er gleich acht Tore erzielte. Spielt er so weiter, wird sein erster Saisontreffer in der Liga bald fallen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.09.2012

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