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Dynamo Dresden: Kitambala feiert Debüt gegen Kaiserslautern

Dynamo Dresden: Kitambala feiert Debüt gegen Kaiserslautern

Gehandicapt durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Robert Koch (Bänderdehnung) und Idir Ouali (Muskelfaserriss), aber mit neuem Personal und frischem Selbstvertrauen geht Dynamo Dresden heute (18 Uhr) in die Heimpartie gegen Erstliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern.

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Sie sollen heute die Abwehr des 1. FC Kaiserslautern durcheinanderwirbeln: die Dynamo-Stürmer Lynel Kitambala (l.) und Mickael Poté.

Quelle: soccerfoto.de

Dresden . Von Jochen Leimert

Dresden (DNN). Gehandicapt durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Robert Koch (Bänderdehnung) und Idir Ouali (Muskelfaserriss), aber mit neuem Personal und frischem Selbstvertrauen geht Dynamo Dresden heute (18 Uhr) in die Heimpartie gegen Erstliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern.

Dass die zuletzt gut aufgelegten Koch und Ouali ausfallen, schmeckt Trainer Ralf Loose gar nicht: "Das ist natürlich eine Schwächung für uns. Wir werden versuchen, das auf irgendeine Art und Weise zu kompensieren." Wahrscheinlich wird er Lynel Kitambala, der erst zu Wochenbeginn vom französischen Erstligisten AS Saint-Étienne für ein Jahr ausgeliehen wurde, in den Angriff einbauen. "Er bewegt sich ganz gut, hat in Saint-Étienne die Vorbereitung mitgemacht und ist auf jeden Fall ein ernstes Thema, um sogar von Anfang an zu spielen", traut Loose dem früheren U21-Nationalspieler Frankreichs einen guten Einstand zu.

Während Kitambala wohl zentral hinter Torjäger Mickael Poté oder vielleicht auch neben ihm agieren dürfte, muss man auf der rechten Seite mit Petar Sliskovic rechnen. Die Leihgabe vom FSV Mainz wurde beim 3:1-Sieg in Duisburg schon eingewechselt, der ebenfalls für die rechte Seite in Frage kommende Hasan Pepic durfte zuletzt gar nicht erst mitfahren. Gegenüber dem noch sehr jungen Ex-Karlsruher (19) kann Sliskovic mehr Erfahrung einbringen, obwohl er auch erst 21 Jahre alt ist. Und letzte Saison spielte der Kroate beim FC St. Pauli mehrfach auf der rechten Seite, wenngleich er sich im Sturmzentrum wohler fühlt. Für Last-Minute-Neuzugang Tobias Jänicke kommt ein Einsatz von Beginn an wohl zu früh.

Trotz der notwendigen Umbesetzungen möchte der Trainer, dass sich seine Truppe gegen den Aufstiegsfavoriten aus der Pfalz nicht versteckt: "Unsere Mannschaft hat durch die letzten Siege Selbstvertrauen getankt, und ich hoffe, dass wir gerade im Offensivbereich Mut zeigen." Loose fügte an: "Wenn ich sie schon sehe, dann sehe bei Kaiserslautern Schwächen in der Defensive."

Romain Brégerie, der heute anstelle von Koch als Kapitän aufläuft, gab sich gelassen vor dem Spiel gegen Stars wie Mohamadou Idrissou, der letztes Jahr mit Eintracht Frankfurt in Dresden 4:1 gewonnen und dabei doppelt getroffen hatte: "Wir kennen die Stürmer, müssen nur konzentriert sein. Wir haben keine Angst." Der Innenverteidiger, der gestern seine erste Pressekonferenz auf Deutsch meisterte, beruhigte die Fans: "Ich habe viel Vertrauen in die Mannschaft. Wir freuen uns auf dieses Spiel."

Referee ist heute Frank Willenborg (34) aus Osnabrück. Das Spiel ist im Heimbereich ausverkauft, 29 000 Fans werden erwartet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.08.2012

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